DM Premiere der Masters auf der kurzen Bahn
Erstmalig fanden am vergangenen Wochenende Deutsche
Meisterschaften bei den Masters auf der 25m Bahn statt. Auch die Post-Masters
wollten sich diese Premiere nicht entgehen lassen und nahmen mit fünf
Teilnehmern an der Meisterschaft in Bremen teil. Christina Spiske (AK35), die
sich den Titel über 50m Rücken bereits im Sommer auf der 50m Bahn erkämpfte,
könnte diesen in der Zeit von 00:31,96 auch auf der Kurzbahn verteidigen.
Jeweils vier Mal auf dem Siegerpodest standen die beiden Neuzugänge Jana und
Thomas Hämmer, die damit einen Einstand nach Maß hatten.
Die Frauenstaffel in der Besetzung Jeannette Busch, Kathrin
Engel, Jana Hämmer und Christina Spiske konnten sich zudem über Silber und
Bronze in den beiden Staffeln über 4x50m Freistil und Lagen.
Herzlichen Glückwunsch!
Vereinsergebnisse DM Masters-Kurze Bahn 2010
Bei der diesjährigen Leipziger Sportlerwahl
„Leipzigs Sportler des Jahres“ ist die Schwimmstartgemeinschaft Leipzig in allen
drei Kategorien nominiert.
bei den
Frauen die Deutsche Meisterin über 400m Lagen
Juliane
Reinhold
bei
den
Männern der Deutsche Meister über 100m Rücken und Goldmedaillengewinner bei den
Kurzbahn – Europameisterschaften in der 4x50m Lagen Staffel
Stefan Herbst
bei
den Mannschaften der Deutsche
Kurzbahnmeister über 4x50m Freistil die
SSG Leipzig
Die SSG Leipzig e.V., die am 25.09.2008 von
sechs Leipziger Vereinen gegründet wurde, misst sich damit mit namhafter
Konkurrenz.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr der
SSG Leipzig e.V., sowie den einzelnen Sportlern Eure Stimme gebt und den
Stimmzettel (im Anhang) ausgefüllt an folgende Adresse schickt:
Adresse:
LVZ Sportredaktion
04107 Leipzig
Per Mail an:
Sportlerumfrage@lvz.de
Per Fax an:
0341-2181637
Bei
der Sportjugendparty am Wochenende wurde unser Vereinsmitglied Jennifer Kluge
für Ihre ehrenamtliche Arbeit im Postschwimmverein Leipzig e.V. vom
Stadtsportbund Leipzig ausgezeichnet. Folgende Laudatio wurde auf sie gehalten:
Jennifer
Kluge ist das, was ein Verein ein Glücksfall nennt. Als Schwimmerin beim
Postschwimmverein Leipzig e.V. angefangen, unterstützt sie seit 2006 die
Organisation des Wettkampfbetriebs ganz wesentlich. Mit gerade einmal 15 Jahren
hat sie damals die elektronischen Wettkampfmeldungen für den gesamten Verein
mit knapp 600 Mitgliedern übernommen und sich in Technik und die mitunter
schwierigen Abstimmungsprozesse mit Trainern, Sportlern und Vorständen mit viel
Fingerspitzengefühl eingearbeitet.
Ihre
Unterstützung und ihr unauffälliges Wirken im Hintergrund ist kaum noch
wegzudenken und elementar für den Postschwimmverein, der immerhin an jährlich
75 Wettkämpfen teilnimmt. Für Jennifer heißt es also gerade an den Wochenenden
und in den Abendstunden die Meldungen zusammenzuführen und den jeweiligen
Ausrichtern zukommen zu lassen.
Doch
damit nicht genug: Jennifer Kluge verwaltet außerdem die Bestenlisten und
Protokolle des Post SV und ist bei den Leipziger Schwimmwettkämpfen zudem als
Kampfrichterin aktiv. Eine junge Engagierte wie man sie sich eben wünscht. Noch
beeindruckender ist das Engagement der gesamten Familien, wenn man weiß, dass
ihre Mutter Evelyn Kluge als Trainerin beinahe täglich am Beckenrand steht und
Schwimmer des Post SV Leipzig trainiert.
Der
Post SV ist also klug beraten, sich gut um die Familie Kluge zu kümmern und
wird dies natürlich auch tun. Vielen Dank Jennifer!

Bei der diesjährigen
Sportlerwahl des Landessportbundes Sachsen „Sachsens Sportler des Jahres“ ist
mit Juliane Reinhold erstmals eine Sportlerin aus unserem Verein für eine
solche Umfrage nominiert wurden.
Juliane, die für die SSG Leipzig startet,
hat sich mit Ihren drei Goldmedaillen bei den diesjährigen
Junioreneuropameisterschaften in Helsinki für den Stimmzettel qualifiziert
Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr
Juliane Eure Stimme gebt und im Internet unter folgender Adresse mit abstimmt:
http://www.sport-fuer-sachsen.de/r-sportler-des-jahres-a-1100.html
Untenstehende Übersicht zeigt die Kadersportler unseres
Vereins, die durch Ihre sportlichen Leistungen in der vergangenen Saison
2009/2010 den Kaderstatus für die laufende Saison vom Sächsischen- bzw.
Deutschen Schwimmverband bestätigt bekommen haben.
Mit 25 Kadersportlern konnten wir das Ergebnis aus dem
letzten Jahr auf einem soliden Niveau halten.
Herzlichen Glückwunsch an alle Sportler, die beteiligten
Trainer und ein großer Dank an alle Eltern, die Ihre Kinder bei ihren
sportlichen Werdegang so sehr unterstützen.
am
4. und 5. Dezember richtet unser Verein das schon traditionsreiche Schwimmfest
unter`m Tannenbaum aus.
Da
unser Helferteam für den 5. Dezember noch dringend Unterstützung
braucht wenden wir uns an Euch. Wer uns also helfen will, meldet sich bitte bis
zum 1. Dezember 2010 bei:
Uwe
Bodusch – Tel.:
0177-7270697 oder info@postsvleipzig.de
Da wir auch für die Verpflegung an den
Wettkampftagen sorgen wollen, möchten wir Euch ganz herzlich um Eure
Unterstützung beim Kuchenbasar bitten. Wer uns also helfen will und eine Kuchen
backen will, meldet sich bitte bis zum 1. Dezember 2010 bei:
Franka
Dahlke physio_dahlke@gmx.de
Vielen
Dank für Eure Hilfe
Auf der jüngsten Mitgliederversammlung unseres Vereins am vergangenen
Freitag standen mit einer Reihe von Satzungsänderungen und
Vorstandsneuwahlen für die Periode 2011 bis 2014 zwei wichtige Themen auf der
Tagesordnung. Einstimmig wurde der bisherige Vorstand entlastet und mit Uwe
Bodusch (Vorsitzender), Reinhard Maiwald (stellv. Vorsitzender), Holger Maiwald
(Vorstand Sport), Angelika Otto (Vorstand Finanzen) sowie Jörg Kolonko
(Vorstand Vereinsentwicklung) eine neue Führungsmannschaft gewählt, die am 1.
Januar 2011 ihre Arbeit aufnimmt.
Die vom Vorstand vorgeschlagenen Satzungsänderungen wurden erläutert,
diskutiert und wie vorgeschlagen verabschiedet. Nach der Genehmigung durch das
Amtsgericht steht Euch diese wie gewohnt im Download-Bereich auf www.postsvleipzig.de zur Verfügung.
Staffel-Gold und ein paar Missgeschicke – SSG-Schwimmer orientieren sich am 32-jährigen Stefan Herbst und werden mit dem Oldie deutscher MeisterZwei Tage nach den erfolgreichen deutschen Kurzbahn-Meisterschaften sitzen die SSG-Staffelschwimmer in der Uni-Schwimmhalle zusammen und fragen sich laut: „Was machen wir eigentlich, wenn Stefan eines Tages nicht mehr mit dabei ist?“ Doch Stefan Herbst, der absolute Oldie in der Runde, beruhigt seine vier 17 bis 19 Jahre alten „jungen Hüpfer“ sofort: „Die nächsten zwei Jahre habt ihr mich noch an der Backe.“ Der 32-Jährige ist momentan und auch in Zukunft aus einem Leipziger Team nicht wegzudenken. Und es verfestigt sich der Eindruck, dass er wohl auch mit 40 noch in jede 4×50-m-Staffel gehören wird.
Herbst sieht jedoch den Tag deutlich vor Augen, an dem er nicht mehr der Schnellste ist. „Serghei hat mich schon fast eingeholt. Der Sack ist nächstes Jahr bestimmt schneller als ich“, sagt er über den aus Moldawien stammenden Serghei Golban. Der 17-Jährige wohnt mit dem Altmeister in einer WG und orientiert sich daher ganz besonders an ihm. Viele meinen, diese Nähe (und der eine oder andere Anschiss) tun dem Sportgymnasiasten sehr gut. „Leider setzt er nicht jeden meiner Hinweise um“, meint der Ältere. Er selbst brauchte viele Jahre, ehe er seinen Heißhunger ab und an zügelte und zur bewussten Ernährung überging. Bei Golban ist die Erkenntnis immerhin da: „Ich bin oft zu faul, mir etwas Gesundes zu kochen und gehe lieber zum Döner-Mann. Das ist nicht gut.“
Stefan Herbst hatte des Gefühl, deutscher Staffel-Meister zu sein, schon fast vergessen. Elf Jahre ist es her, als er mit René Kolonko, Kai Hanschmann und Alexander Jung Titel abräumte. Bereits damals war Stefan Herbst der Älteste im Leutzscher Team. „Es ist ein schönes Gefühl, nun mit einer völlig neuen Generation wieder auf dem Treppchen zu stehen“, beteuert er. Dass wie 1999 auch diesmal alle Staffelschwimmer vom SSV Leutzsch kommen, wird nur am Rande erwähnt: Denn das Freistil-Quartett holte den ersten Mannschafts-Titel für die Startgemeinschaft. Dies soll alle Schwimmer in Leipzig motivieren.
Obwohl das Gesamtergebnis stimmte, gab es ein paar Missgeschicke. So hing Karl-Richard Hennebach (18) im Finale über 50-m-Rücken – sehr zur Belustigung der Zuschauer – am Startblock seines Teamkollegen Golban, der darüber erstmal herzhaft lachen musste und sich seinen Platz zurückerkämpfte. „Ich hatte meinen Tunnelblick aufgesetzt“, entschuldigte sich Hennebach. Auch Golban zahlte Lehrgeld in der Wuppertaler Schwimm-Oper. Als er zwischen Einzel- und Staffelendlauf zum ersten Mal zur Dopingkontrolle ausgelost wurde, vergaß er das Lockerschwimmen und geriet in Stress, statt die Kontrolleure auf sein nächstes Finale hinzuweisen. So setzte er die Lagenstaffel trotz der Silbermedaille etwas in den Sand und meldete sich nun beim Pressetermin freiwillig mit den Worten: „Ich hab’s verkackt.“
Auch bei Tony Wiegmann (19), Brustschwimmer der Lagenstaffel, lief nicht alles rund. „Ich war seit Mittwoch krank, bin noch im Vorlauf über 50 m Brust schlecht geschwommen und war frustriert.“ Umso erleichterter war er nach dem Finale. Tobias Horn wuchs als Schluss-Schwimmer der Kraulstaffel über sich hinaus. Doch dem 17-Jährigen rutschte beim Absprung das Herz in die Hose: „Ich war verdammt früh dran, dachte schon, es war ein Frühstart. Aber zurück konnte ich nicht, also bin ich um mein Leben geschwommen.“ Der Lohn war ein Stück Metall mit Gold-Überzug.
Der Zusammenhalt im SSG-Team, das Anfeuern am Beckenrand seien super gewesen, betonen die Staffel-Jungs. „Unsere Mannschaft war wie zu einer WM aufgestellt: Wir hatten einen Arzt, zwei Physiotherapeutinnen, einen Busfahrer und sogar einen Koch mit“, so Stefan Herbst. Das Betreuer-Team rekrutierte sich aus dem Kreis der Eltern. Da im Hotel kein Koch benötigt wurde, machte sich Vater Horn als Fotograf nützlich. So konnte die LVZ die erste Staffel-Goldmedaille der SSG aktuell im Bild präsentieren. Das Gefühl, unverhofft deutscher Meister zu sein, werden die Jungs nicht so schnell vergessen. „Ich habe Serghei spontan umarmt. Das würde ich sonst nie machen“, meinte Hennebach mit breitem Grinsen. Und Golban grinste zurück. Dabei mögen sich beide so sehr, dass sie sogar auf einer Bahn schwimmen wollten.LVZ2010-11-18
Liebe Mitglieder,
am Montag den 11. Mai 2009 ist die Geschäftsstelle geschlossen.
Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Mit
den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal, fand am vergangenen
Wochenende der letzte große Wettkampf bei den Erwachsenen für das Jahr 2010
statt. Mit Anna-Marie
Macht, Marie Pietruschka und Juliane Reinhold waren auch drei Schwimmerinnen aus
unserem Verein dabei. Alle drei starten für die SSG Leipzig e.V. und konnten zum
Jahresende noch einmal ihr Leistungsvermögen mit vielen persönlichen Bestzeiten
krönen.
Mit
einer Bronzemedaille über 200m Lagen in der Zeit von 02:12,07 stand Juliane
Reinhold erneut auf dem Siegerpodest bei den Erwachsenen. Anna-Marie Macht
und Marie Pietruschka verpassten auf ihren Paradestrecken knapp das A-Finale,
konnten aber im B-Finale zeigen, das sie gar nicht so weit weg sind von der
nationalen Spitze.
Weitere
Ergebnisse:
Juliane
Reinhold 4. Platz über 400m Lagen in 04:42,14
Anna
– Marie Macht 10. Platz über 200m Lagen in 02:18,06
Marie
Pietruschka 13. Platz über 200m Brust in 02:34,22
Anna
– Marie Macht 16. Platz über 400m Lagen in 04:54,92
Herzlichen
Glückwunsch!