16.05.2007 – Schwimmer mit sechsmal Gold in Darmstadt
Schwimmer mit sechsmal Gold in DarmstadtMit sechs Titeln und insgesamt 24 Medaillen gehörten die Schwimmer aus Leipzig
(inklusive Grimma) bei den Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften in
Darmstadt einmal mehr zu den Besten. Die Dominanz früherer Jahre erreichten
sie aber nicht, zumal zahlreiche Leistungsträger bereits auf dem_Rabenberg
mit der Vorbereitung der nationalen Titelkämpfe Anfang Juni in Dortmund
begannen. Zwei Goldmedaillen errangen Philipp Sikatzki (SC DHfK/Jahrgang
94) über 200 m Rücken (2:23,48) und 200 m Schmetterling (2:29,13) sowie der
zwei Jahre jüngere Tommi Wolst (Post SV) über 100 m Brust (1:26,38) und 100
m Schmetterling (1:13,91). Für den SSV Leutzsch siegten Tobias Horn (Jg. 93)
in 2:07,29 min über 200 m Freistil sowie Patricia Burkhard (Jg. 95) in
1:12,42 min über 100 m Rücken.LVZ2007-05-16
Gisela Schöbel-Graß holt Gold mit 80 JahrenGut ein halbes Jahr nach ihrem 80. Geburtstag ist Gisela Schöbel-Graß dem
nassen Element weiter treu verbunden. Die MoGoNo-Schwimmerin zieht nicht nur
in der Uni-Halle Mainzer Straße wie gewohnt ihre Bahnen, sondern zeigt noch
immer bei Wettkämpfen ihr Können. Bei den Deutschen Masters-Meisterschaften
auf den Langstrecken holte die Leipzigerin in Osnabrück drei Goldmedaillen.
Auch wenn sie in ihrer Altersklasse meist die einzige Starterin ist, die
sich an so lange Kanten wie 400 m Freistil oder 200 m Rücken und 200 m Brust
heranwagt, so ließ sie beispielsweise über 200 m Rücken sechs jüngere
Schwimmerinnen hinter sich. Auch die 30 Jahre jüngere Tochter Gudrun
Vollstädt (MoGoNo) absolvierte ein Mammut-Programm und freute sich über Gold
(200 m Schmetterling) sowie Bronze (400 m Lagen).
Alle acht Post-Schwimmer kehrten dank der starken Staffel-Auftritte mit
Medaillen heim. Doch sie hatten auch Pech. Denn zunächst wurde die überlegen
vornweg schwimmende 4×200-m-Bruststaffel wegen falscher Wende
disqualifiziert. Anschließend verlor Henry Zacharias auch noch sein zweites
Gold: Der Rückenschwimmer gewann klar, wurde aber im Anschluss wegen
Frühstarts aus dem Rennen genommen. Die einzige Einzelmedaille holte Jörg
Färber über 200 m Brust.
4×200 m Freistil, Frauen: 3. Post SV (Saborowski, Starke, Busch, Händel),
Männer: 2. Post SV (Bodusch, Schlegel, Zacharias, Färber)LVZ2007-04-27
Im Rahmen des am 03.02.2007 stattgefundenen Leipziger Ball des Sports bekam unser Vorstandsmitglied Holger Maiwald aus den Händen von Oberbürgermeister Burkhard Jung die Ehrenmedaille als Anerkennung für seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten verliehen.

Folgende Laudatio wurde dabei verkündet:
„Holger Maiwald, Jahrgang 1960, ist seit 1978 Mitglied im Postschwimmverein Leipzig e.V. (und dessen Vorläufern). Als Sportler war er dabei, als die BSG Post zahlreiche DDR-Meister-Titel für Betriebssportgemeinschaften holte und damit in vielerlei Hinsicht für Furore sorgte. Erstaunt nahmen damals Funktionäre und Sportler das Auftrumpfen der Postler zur Kenntnis und Holger Maiwald erschwamm den Leipziger Postschwimmern republikweit einen Namen. Alsbald trainierte er verschiedene Trainingsgruppen im Nachwuchs und wurde nach und nach an die Funktionärslaufbahn herangeführt. Schon Mitte der 80er Jahre war er eine feste Größe in der Abteilungsleitung und leitete zu Beginn der 90er Jahre inhaltlich und konzeptionell den sportlichen Bereich des Post SV Leipzig e.V.
Heute – nach fast 30 Jahren – ist er als Gründungsmitglied eine der Hauptsäulen im Postschwimmverein Leipzig und gehört dem Vorstand als sportlicher Leiter an. Dabei trainiert er noch selbst wöchentlich eine eigene Trainingsgruppe.
An den Wochenenden leitet er Wettkämpfe im Schwimmbezirk Leipzig oder bereichert mit seiner Arbeit andere Schwimm-Sport-Gremien. So agiert er als stellvertretender Vorsitzender und Schwimmwart im Schwimmsportverband Leipzig und setzte sich dabei insbesondere für den Neubau des Sportbades an der Elster ein. Zudem war er lange Zeit als Schwimmwart des Sächsischen Schwimm-Verbandes tätig und leitete 3 Jahre lang den Bundesstützpunkt Schwimmen des Olympiastützpunktes Leipzig. Holger Maiwald ist ohne Übertreibung einer der – wenn nicht gar der –engagierteste Schwimm-Funktionär in Leipzig und Umgebung. Wir als Mitglieder des Vorstands und die Leipziger Schwimmgemeinde schätzen ihn besonders ob seiner diplomatischen und vermittelnden Art. Für die Belange des Vereins und des ganzen Leipziger Schwimmsports hat er stets ein offenes Ohr und arbeitet dabei täglich für die Reputation des Leipziger Schwimmsports.“
Herzlichen Glückwunsch im Namen aller Mitglieder
Jörg Färber erfüllt sich LebenstraumDie zwei Leipziger Schwimmvereine Post SV und SSV Leutzsch trumpften am
Wochenende beim traditionellen Masters-Meeting um den Goslarer Adler auf.
Die Staffelentscheidungen gingen in diesem Jahr alle an den Post SV. Derweil
feierten die mit großer Kapelle angereisten Leutzscher den Gesamt-
Mannschaftssieg, zudem stellte Wolfgang Sieber in der Altersklasse 70 einen
neuen Europarekord über 50 m Schmetterling auf (34,23). Post-Ass Jörg Färber
erfüllte sich mit 32 Jahren einen Lebenstraum. Über 50 m Brust knackte er auf
der Kurzbahn in 29,81 s und erstmals die 30-Sekunden-Schallmauer und schaffte
damit zum ersten Mal eine Norm für die offenen deutschen Meisterschaften. Vor
dem entscheidenden Rennen – es war sein achter Start des Tages (!) – zog er
den engen Rennanzug von Leipzigs Aushängeschild Stefan Herbst an. Jörg Färbers
älterer Bruder Ralph war kurz nach der Wende Deutscher Meister im
Brustschwimmen.
Einzelsiege: Margrit Ott, Michael Schrader, Wolfgang Sieber, Walter Lex,
(alle Leutzsch), Heike Händel, Jörg Färber, Roger Kolonko, Matthias Macht,
Henry Zacharias (alle Post).LVZ2007-03-05
Gast aus Biberach trumpft in Leipzig aufSteffen Deibler von der TG Biberach war der herausragende Schwimmer beim 13.
Frühjahrs-Meeting des SC DHfK in der Uni-Halle. Der mehrfache Junioren-
Europameister und Nationalmannschafts-Schwimmer deklassierte die sächsische
Konkurrenz deutlich, vor allem die 50,61 Sekunden über 100 Meter Freistil
ließen aufhorchen. Deibler hatte die Qualifikation für die WM in Melbourne
knapp verpasst. In Abwesenheit der Leipziger WM-Starter Toni Franz (SC DHfK)
und Stefan Herbst (Leutzsch) zeigten Janina-Kristin Götz und Michelle Matthes
(beide DHfK), Riccardo Prietzsch und Christoph Iwan (Lok Mitte) sowie
Franziska Gröppel und Christoph Schrader (Leutzsch) recht ansprechende
Leistungen. Auch die Nachwuchs-Schwimmer wie Carolin Sperling, Juliane
Reinhold, Anna-Marie Macht und Tommi Wolst wussten einmal mehr zu gefallen.LVZ2007-03-05
Neujahrsempfang des Postschwimmverein Leipzig e.V.Lobby-Arbeit gehört nicht gerade zu den Stärken des Leipziger Schwimmsports. Eine Ausnahme bilden die Postschwimmer mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang. Dieser fand erstmals in der neuen Vereins-Geschäftsstelle in der vierten Etage des Sportforums statt, wo auch der Förderverein Vesch sein neues Zuhause hat Post-SV-Chef Jarno Wittig begrüßte mehr als 20 Gäste. Neben Sportamtsleiterin Kerstin Kirmes und Stadtsportbund-Präsident Uwe Gasch informierten sich auch die Stadträte Margitta Hollick, Christopher Zenker und Jens Lehmann über die Erfolge sowie Sorgen und Nöte der Schwimmer.LVZ2007-01-24
Beim Schwimm-Nachwuchs geht’s voranSie haben das gewisse Feeling – das Gefühl fürs Wasser. Und Talent, sagen
ihre Trainer. Sie schwimmen sogar Rekorde, ohne darauf hin zu trainieren.
Die Rede ist von den zwölfjährigen Juliane Reinhold (SC DHfK) und Anna-Marie
Macht vom Postschwimmverein, die am Wochenende zwei deutsche Bestmarken in
ihrer Altersklasse auf zwei Bruststrecken erzielte. Juliane Reinhold hält
bereits seit Sommer die nationale Bestmarke über 100 m Schmetterling.
So zufrieden hat Anne-Katrin Neumann schon lange nicht mehr ihre Schützlinge
an Oliver Trieb, der die nächsten zwei Jahre das Training leitet, abgegeben.
"Die Rekorde haben sich einfach so ergeben", erzählt Neumann: "In diesem
Alter dürfen die Zeiten noch nicht so wichtig sein. Wir haben darauf nicht
hingearbeitet." Stolz sind die Trainer und Sportlerinnen trotzdem –
rekordverdächtig war seit René Kolonko vor zehn Jahren kein Leipziger
Nachwuchs-Schwimmer mehr.
Dabei muss sich Anne-Katrin Neumann seit Jahren mit schwierigen Bedingungen
arrangieren. Die Anforderungen, die an sie und ihre zehn- bis zwölfjährigen
Schützlinge gestellt werden, sind schwer umsetzbar. Immer wieder gibt sie
ihre Schwimmer mit zu großen Defiziten an Oliver Trieb ab. Teilweise
beobachtet Neumann während der Trainingszeit 20 Kinder auf zwei Bahnen. "Um
von jedem die Fehler zu entdecken, gründlich zu analysieren und ihn
weiterzubringen, bräuchte ich drei Bahnen", bedauert die
Stützpunkttrainerin: "Doch die Finanzierung für unsere Wasserfläche ist
schon jahrelang nicht eindeutig geklärt." Immer wieder helfen der
Schwimmverband der Stadt und Sponsoren aus. Zukünftig wird der
Talentestützpunkt auch auf die Hilfe der Vereine und der Eltern angewiesen
sein.
Die Familien spielen als Geldgeber ohnehin eine immer größere Rolle. "Bis
auf die Startgelder müssen die Eltern alle Kosten übernehmen. Das geht so
weit, dass sie auch die Wettkampfübernachtungen der Trainer bezahlen",
erklärt Trieb. Der Einfluss der Eltern hat andererseits zur Folge, dass die
Pläne der Übungsleiter kritisch hinterfragt werden. "Doch in Gesprächen
können wir meistens die Zweifel ausräumen." Das Vertrauen zwischen Eltern,
Lehrern, Trainern und Sportlern sei ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum
Erfolg.
Immer wieder stehen die Talente vor anspruchsvollen Herausforderungen. "Die
Schwimmer, die aus den Vereinen zu mir kommen", beschreibt Neumann, "sind zu
Hause die Stars. In unserer Gruppe aber nur eine Nummer unter zwanzig." Das
zu akzeptieren, sei für manche schon ein schwieriger Schritt. Die
langjährige Trainerin begleitete schon mehrere Jahrgänge auf dem Weg vom
Vereins- zum Leistungssport. Fünf Schwimmeinheiten, dazu drei Mal Athletik
und schulische Pflichten unter der Woche sowie Wettkämpfe am Wochenende –
"diesen Rhythmus kann nicht jeder umsetzen. Die Schule ist immer der
wichtigere Teil der Ausbildung", betont Neumann.
Beide Rekordschwimmerinnen schaffen die Belastungen bei immer weniger
Freizeit. "Im Training setzen sie unsere Hinweise gut um", lobt Trieb. Sie
sind vielseitig, können die Lagenstrecken schwimmen. Und sie kommen dem
Leitbild – lang, schmal, geringer Wasserwiderstand – nahe. Ob sie es einmal
zu EM, WM oder Olympia schaffen? Trainerin Neumann weiß es nicht: "Das kann
niemand voraussagen." Die Grundlagen für den langen Weg bis Olympia stimmen
jedenfalls. Deshalb lohnt es sich, die Talente zu fordern und optimal zu
fördern.LVZ2006-12-20
Zwei deutsche Altersklassenrekorde durch die Leipziger Post-SchwimmerinBeim diesjährigen Christstollenschwimmen in Dresden steigerte die zwölfjährige Anna-Maria Macht die bisherigen Bestmarken über 50 und 200 m Brust auf 35,45 s sowie 2:44,94 min. Insgesamt war der Schützling von Oliver Trieb sechsmal erfolgreich. Der alte 200-m-Rekord – gehalten von der Leipzigerin Nicole Hetzer – war bereits 15 Jahre alt. Die ebenfalls zwölfjährige Juliane Reinhold vom SC DHfK, die seit Sommer die nationale Bestmarke über 100 m Schmetterling hält, verpasste den Rekord auf der doppelten Distanz in 2:27,30 min nur um drei Zehntelsekunden. Starke Leistungen bei den Älteren zeigten Kristin Schiemenz (2:18,91 min über 200 m
Rücken) sowie Riccardo Prietzsch (Lok Mitte) in 58,73 s über 100 m Rücken.LVZ2006-12-18
Neun Siege für Tim Wallburger700 Sportler aus 62 Vereinen kämpften am Wochenende in der
Schwimmhalle am Freiberger Platz einmal nicht um Medaillen, sondern um
original Dresdner Christstollen. Die wurden an sämtliche Sieger in den einzelnen
Wertungsklassen als Preise vergeben. Über 300 Stück des leckeren Gebäcks
der Bäckerei Grundmann fanden so ihre Abnehmer. Für ein hohes sportliches
Niveau sorgten 56 Medaillengewinner der letzten Deutschen Meisterschaften.
Das ist absoluter Rekord für dieses Dresdner Schwimmfest.
Für besondere Höhepunkte sorgte eine junge Leipzigerin. Die 12-jährige Anna-
Marie Macht (Post-SV Leipzig) konnte mit zwei deutschen Alterklassenrekorden
auf sich aufmerksam machen. Über 200 Meter Brust verbesserte sie in 2:44,94
Minuten einen Rekord, der vor 15 Jahren von Nicole Hetzer, damals auch für
Leipzig startend, aufgestellt wurde. Auf der Sprint-Distanz über 50 Meter Brust
konnte sie den nationalen Rekord auf 35,45 Sekunden verbessern.
Weltrekordler Johannes Neumann vom SC Riesa, der eine Woche nach seinem
Rekordrennen bei der Kurzbahn-EM mit der 4×50-Meter-Lagenstaffel in Dresden
an den Start ging, konnte vier Siege (50 und 200 Meter Brust, 400 Meter Lagen
und Lagenstaffel) für sich verbuchen. Noch erfolgreicher war der Ex-Dresdner
Tim Wallburger. Das mittlerweile bei Norbert Warnatzsch (Trainer von Franziska
van Almsick und Britta Steffen) trainierende 17-jährige Talent zeigte schwamm
auf hohem Niveau und ist im kommenden Jahr Kandidat für eine Fahrkarte zur
Junioren-EM.
Das erhoffen sich die Gastgeber vom Dresdner SC auch von Anja Georgi. Die
15-jährige Schülerin des Sportgymnasiums gewann vier Stollen, unter anderem
auch auf ihrer Paradestrecke 50 Meter Rücken. In 31,04 s verpasste sie dabei
ihre Bestleistung nur knapp. Ebenfalls vier Stollen für die Gastgeber gewann der
erst 10-jährige Niclas Lang. Julius Klein von den Dresdner Delphinen gewann
sieben Mal und setzte sich mit seinen Top-Leistungen in mehreren Disziplinen
an die Spitze der deutschen Altersklassen-Bestenliste bei den 12-Jährigen. Dies
gelang auch der gleichaltrigen DSC-Schwimmerin Doreen Lippok, die sich über
50 Meter Rücken mit 33,79 Sekunden an die Spitze der nationalen Rangliste
setzte. Über zwei Stollen freuten sich auch Anne Leuthold (15) und Patricia
Rennau (10). Jeweils ein Mal gewannen Marit Burckhardt (18), Florian Börner
(13) und Victor Kempe (10/alle DSC).
D. Oehme
letzte Aktualisierung von 18.12.2006Dresdner Neueste Nachrichten2006-12-18
Beim diesjährigen Christstollenschwimmen in Dresden steigerte die zwölfjährige Anna-Marie Macht die bisherigen Bestmarken über 50 und 200 m Brust auf 35,45 s sowie 2:44,94 min. Insgesamt war der Schützling von Oliver Trieb sechsmal erfolgreich. Der alte 200-m-Rekord – gehalten von der Leipzigerin Nicole Hetzer – war bereits 15 Jahre alt
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