Deutsche Mannschaftsmeisterschaften 2006
Am Wochenende fanden die Deutschen Mannschftsmeisterschaften statt. Unser Verein startete sowohl bei den Männern, als auch beiden Frauen in der Landesliga Sachsen. Gewonnen haben jeweils die Mannschaften des SC Riesa. Unsere Frauenmannschaft wurde nach Platz Drei im Vorjahr, mit 17214 Punkten diesmal Vizemeister. Auch die Männermannschft konnte sich um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr verbessern und wurde mit 19160 Punkten diesmal Dritter.
Unsere Frauen- und Männermannschaft vom Postschwimmverein Leipzig e.V.
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Riesentombola und Kabarettist begeistern Leipzigs SchwimmerDie Wellen der Begeisterung schlugen hoch beim 4. Sommerfest des Postschwimmvereins Leipzig. Etwa 250 Schwimmer, Gäste und Freunde des Vereins feierten an der Schwimmhalle Mariannenpark ausgelassen bis spät in den Abend. Eines der Highlights des diesjährigen Fests organisierte der Vesch e.V. Dessen Vorsitzender Thomas Buchmann stellte mit seinem Vorstand eine honorige Tombola auf die Beine wobei der Hauptpreis ? ein Fahrrad von Steffen Dörfers Insider-Radtreff ?Die Speiche? ? den Losverkauf mächtig ankurbelte. Auch der Stargast des Abends Meigl Hoffmann zeigte sich berührt von so vielen Schwimmern an Land und wurde mit seinem Beitrag als Hausmeister nebst ABM-Musiker und Erinnerungen an die Zeiten als Hoffmann noch in der Küchenkommission seines Kombinats mitwirkte, gefeiert. Sichtlich wohl fühlten sich auch Frederik und John Reuter ? die beiden 13 und 16 jährigen Musiker, die als ?The Tweedys? mit ihrem Rock´n Roll Programm den Parkplatz vor der Schwimmhalle zum Tanzplatz machten.LVZ2006-07-19
Schwimmer holen 18 Talentiade-TitelDie Leipziger Nachwuchsschwimmer konnten bei der Talentiade des Freistaates in Riesa einmal mehr ihre sächsischen Kontrahenten in Schach halten. Insgesamt 18 Mal standen die Messestädter vom SV Handwerk, dem SC DHfK, dem SSV Leutzsch und des Postschwimmverein auf dem obersten Treppchen. Eifrigster Titelsammler war Robert Sikatzki (SC DHfK), der alle vier Strecken für sich entschied.LVZ2006-07-17
Seniorenschwimmer holen sechs GoldeneSechs Goldmedaillen gewannen die Leipziger Masters – Schwimmen bei den deutschen Meisterschaften in Dresden. Doppelsiege über 50 und 100m Brust holten Jürgen Zimmermann (VfK Blau-Weiß/AK 65) und Jens Lutschin (AK 40). Weitere Titel gingen an Tanja Starke (beide Post SV/AK 20) über 100m Schmetterling sowie die Bruststaffel der Post-Männer (Köpping, Kolonko, Zacharias, Lutschin).LVZ2006-07-03
23 Leipziger Schwimmer holen 42 Medaillen in BerlinErfolgreich oder doch nur durchwachsen? Die Bilanz der Leipziger Schwimmer
bei den Deutschen Meisterschaften von den Zwölfjährigen bis zu den
Erwachsenen ist gar nicht so eindeutig. "Es gab große Lichtblicke in der
Jugend, dort haben wir Potenzial für die Zukunft", meinte Wolfram Sperling,
Präsident des Sächsischen Schwimm-Verbandes, mit Blick auf Leipzig und ganz
Sachsen. Dennoch erklärte der SSV-Chef: "Das Abschneiden ist durchwachsen."
Zwei EM-Starter mit Stefan Herbst aus Leipzig und Johannes Neumann aus Riesa
seien bei weitem nicht optimal. Dass sich nach zwei guten Jahren diesmal
kein Sachse für die Junioren-EM qualifizierte, wurmt Sperling besonders.
Christin Zenner aus Plauen avancierte zur Seriensiegerin, doch wegen der
beruflichen Perspektive ihrer Mutter in Niedersachsen heimst das Talent aus
dem Vogtland ihre Erfolge nun für Hildesheim ein.
Die Messestädter sorgten dennoch für eine Medaillenflut. Im Vorjahr brachten
13 Leipziger Edelmetall von der "Schwimmwoche" heim, diesmal waren es sogar
23 Sportler mit 42 Medaillen! Das bedeutet Rang zwei hinter den starken
Hallensern (68 Medaillen). Dennoch konnten die Junioren-EM-Finalisten der
vergangenen beiden Jahre – Michelle Matthes, Franziska Gröppel, Hannes Heyl
– den Abstand zur Spitze kaum oder gar nicht verkürzen. "Das liegt nicht am
Training. Ich denke auch, dass wir Trainer unser Mögliches getan haben",
meint Bundesstützpunkt-Coach Eva Herbst und ergänzt: "Es liegt an der
Erziehung. Die Junioren-Erfolge wurden überbewertet, die Sportler in Watte
gepackt. Sie dachten, sie sind schon wer." Auch ihr Kollege Jirka Letzin
glaubt, dass sich die Probleme eher im Kopf abspielen: "Denn fit waren sie
eigentlich."
Wolfram Sperling lobte vor allem die Fortschritte in den Nachwuchsgruppen der
Trainer Anne-Katrin Neumann und Oliver Trieb. Erstmals gab es beim
Achtkampf der Jüngsten durch Juliane Reinhold (Gold) und Anna-Marie Macht
(Bronze) zwei Leipziger Medaillen. "Sie sind auch sehr schön geschwommen,
das war mir wichtig. Wir haben Talente, die wir hegen müssen, damit sie oben
an kommen", sagte Anne-Katrin Neumann, die 24 Sportler aus ganz Leipzig
betreut. Doch sie hat auch große Sorgen: "Wir haben für den Stützpunkt zu
wenig Wasserfläche. Es gibt niemanden, der sie finanziert. Und keiner fühlt
sich zuständig." Goldige und trübe Aussichten liegen also mal wieder dicht
beieinander.LVZ2006-06-27
Schwimm-Nachwuchs in HochformLeipzig. Kurz vor den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin
präsentieren sich die Leipziger Schwimmer in Hochform. Bei den Süddeutschen
Meisterschaften sammelten sie 19 Goldmedaillen und wurden mit insgesamt 45
Medaillen×deutlich das beste Team in×Sachsen. Mit fünf Titeln wurde Philipp
Sikatzki (SC DHfK) erfolgreichster Starter. Er setzte sich über alle
Rückenstrecken durch und schlug über 200 m Lagen und Schmetterling als
Erster an. Den Höhepunkt setzte Juliane Reinhold (SC DHfK). Neben den vier
Siegen stellte sie mit 1:06,53 min den Deutschen Altersklassenrekord über
100 m Schmetterling ein.LVZ2006-06-12
Schwimmer trotzen dem Kälterekord33 Starter am Cospudener See / Toni Franz EC-Dritter
Ein Hauch von Eisbaden lag über dem Saisonauftakt der Freiwasserschwimmer.
Das 7. Langstreckenschwimmen am Cospudener See wurde trotz des Kälterekordes
von 14 Grad Wassertemperatur durchgeführt, allerdings wurde die maximale
Streckenlänge für die 33 Unentwegten von zwei auf einen Kilometer reduziert.
Nicht viel wärmer war es in den südlichen Gefilden: Denn den EM-Fünften Toni
Franz erwarteten beim Europacup im italienischen Bracciano kalter Wind und
ebenfalls nur 16 Grad kaltes Wasser. Doch der DHfK-Schwimmer schlug sich
wacker und kam über 5 km auf den Bronzerang.
Dabei hatte der Medizinstudent in dieser Saison noch nicht eine einzige
Trainingseinheit außerhalb des wohltemperierten 50-m-Beckens absolviert:
"Die Seen sind mir einfach zu kalt." In Italien wurde die auf 10 km
angesetzte Distanz aufgrund der Bedingungen halbiert, was Franz‘ Trainerin
Eva Herbst sehr begrüßte. Schließlich steckt ihr Schützling auch mitten in
der Vorbereitung auf die nationalen Meisterschaften auf der 50-m-Bahn. In
57:56 min musste sich der Leipziger nur den beiden Italienern Valerio Cleri
(57:48) und Gabriele Zancanaro (57:54) geschlagen geben. Eine deutsche
Schwimmerin wurde wegen Unterkühlung aus dem Wettkampf genommen. Doch der
Leipziger, der selbst alles andere als ein Freund kalten Wassers ist, kam
sehr gut durch.
Am Cospudener See waren der SSV Leutzsch – er stellte mit Sabrina Oschatz
die Siegerin bei den Frauen – sowie der Postschwimmverein am stärksten
vertreten. Der 1000-Meter-Sieger kam indes aus Berlin: Marcus Rosenkranz,
der sich auf die Deutschen Freiwassermeisterschaften in vier Wochen in
Erfurt-Stotternheim vorbereitet, schwamm freiwillig eine Zusatzrunde, damit
sich die Tour nach Sachsen auch wirklich lohnt. Sieben tapfere Kinder
schwammen immerhin 100 Meter: Olivia und Carolin Zacharias sowie Adrian und
Maximilien Karge wurden mit Goldmedaillen belohnt. fs
33 Schwimmer trotzten am Sonnabend in Markkleeberg-Zöbigker der Kälte und
stürzten sich zum Langstreckenschwimmen in den Cospudener See.LVZ2006-06-06
Leipziger Schwimmer in Esbjerg erfolgreichBeim größten europäischen Nachwuchs-Meeting im dänischen Esbjerg mischten
wie im Vorjahr zahlreiche Leipziger Schwimmer vorn mit. Unter 2000 Startern
aus zehn Ländern holten die Messestädter 13 Mal Gold, 12 Mal Silber und 17
Mal Bronze. Die Siege teilten sich die DHfK-Talente Philipp und Robert
Sikatzki "brüderlich": Der zwölfjährige Philipp gewann wie im Vorjahr alle
neun Starts und erzielte über 100 m Rücken in 1:09,40 min einen
Meetingrekord. Vier Mal war sein ein Jahr jüngerer Bruder Robert
erfolgreich. Weitere Medaillen holten Stefan Kriegel, Steve Günter, Lisa
Atlas, Dominik Günter, Natalie Arnold (alle SC DHfK), Philipp Großmann,
Jordy Monimambu (beide Post SV) sowie Stine Gabrysiak vom SSV Leutzsch.LVZ2006-05-30
Schwimmen: Acht Titel für Masters in BerlinDie Leipziger Seniorenschwimmer errangen bei den Deutschen Masters-Meisterschaften auf den Langstrecken in Berlin acht Titel sowie drei Mal Silber und einmal Bronze. Goldhamsterin war Gisela Schöbel-Graß, die in der Altersklasse 80 vier Titel einheimste. Vor 60 Jahren war die MoGoNo-Schwimmerin in Leipzig Weltrekorde geschwommen. Weitere Siege gingen an die Männerstaffeln des Post SV sowie des SSV Leutzsch. Am Start waren 688 Schwimmer aus 232 Vereinen.LVZ2006-05-03
Schneller als einst FranziBeachtliche Steigerung von Juliane Reinhold
Drei Monate vor den Deutschen Meisterschaften in Berlin waren die Leipziger
Schwimmer in Magdeburg, Wetzlar und der heimischen Uni-Schwimmhalle
erfolgreich in Aktion. Stefan Herbst (SSV Leutzsch) wiederholte beim
Messesprintpokal des Post SV Leipzig seinen Vorjahrestriumph. Obwohl der
27-Jährige im 50 m Streckentauchen nur die neuntbeste Zeit (20,87 s)
erzielte, riss er mit 23,88 s über 50 m Freistil den Gesamtsieg noch aus dem
Feuer. Anschließend verabschiedete er sich wieder dorthin, wo er hergekommen
war: Zum Trainingslager auf den Rabenberg. Ihre Feuertaufe bestand die neue
Anzeigetafel beim Messesprintpokal in der Uni-Schwimmhalle. Nun können alle
acht Schwimmer unmittelbar nach dem Zielanschlag ihren Namen und die Zeit
auf den ersten Blick erkennen.
Bis auf Herbst waren die stärk- sten Leipziger auswärts am Start. In
Magdeburg sorgten die DHfK-Kraulschwimmerinnen Michelle Matthes (100 m in
57,55 s) und Janina-Kristin Götz (200 m in 2:02,63) für die besten
Leistungen. Finalsiege errangen zudem Franziska Gröppel (SSV Leutzsch) über
200 m Rücken (2:17,65 min) und Hannes Heyl (Lok Mitte), der über 100 m
Schmetterling in 56,26 s glänzte. Einen Dreifach-Triumph auf den
Bruststrecken feierte sein Vereinskollege Christoph Iwan. Der deutsche
Meister Sebastian Halgasch (SC DHfK) bestritt nach einem Bänderriss im Fuß
seinen ersten Wettkampf seit Weihnachten. Als Zweiter über 1500 m Freistil
(16:21 min) schwamm der 25-Jährige sogar persönliche Bestzeit.
Hervorragend präsentierte sich die Jugend-Sachsenauswahl beim Süddeutschen
Jugend-Ländervergleich in Wetzlar. Gleich 15 der 24 sächsischen Schwimmer
kamen aus Leipzig. In der Jugend C gewann Sachsen, in der Gesamtwertung war
nur Baden-Württemberg besser. Von den acht Leipziger Einzelsiegen war der
Triumph von Juliane Reinhold über 100 m Schmetterling am wertvollsten. Die
DHfK-Schwimmerin unterbot in 1:06,53 min den deutschen Altersklassenrekord
der AK 12 um drei Zehntel. Damit ist die Leipzigerin schneller als die
vielseitige Franziska van Almsick im gleichen Alter vor 16 Jahren. "Seit
Oktober hat sich Juliane um fünf Sekunden gesteigert", war Trainerin
Anne-Katrin Neumann des Lobes voll. Die Mädchen des Jahrganges 94 dürfen im
Juni erstmals bei den deutschen Meisterschaften in Berlin im Mehrkampf
starten. "Wenn Juliane und Anne-Marie Macht aufs Treppchen kämen, wäre das
super", so die Trainerin.LVZ2006-03-28

