23.08.2005 – Staffeln schlagen zu – Seniorenschwimmer holen zwei weitere EM-Titel

Staffeln schlagen zu – Seniorenschwimmer holen zwei weitere EM-TitelSo stark haben die Leipziger Seniorenschwimmer bei
Masters-Europameisterschaften noch nie abgeschnitten: Nach den beiden Titeln
von Jürgen Zimmermann vom VfK Blau-Weiß – die LVZ berichtete – schlugen am
Abschluss-Wochenende auch noch zwei Staffeln zu: Das Mixed-Quartett des
Postschwimmvereins gewann überraschend den Titel über 4×50 m Freistil. Und
im allerletzten Rennen der EM von Stockholm sicherte sich die
Altherren-Staffel des SSV Leutzsch ebenfalls Gold über 4×50 m Freistil.
Damit errangen die Leipziger Schwimmer in Schweden vier Titel und insgesamt
14 Mal Edelmetall.
An allen sieben Medaillen der Post-Schwimmer war Sven Guske beteiligt. Der
32-jährige ehemalige deutsche Einzel- und Mannschaftsmeister sammelte bei
seiner zweiten Masters-EM-Teilnahme nach 2003 im französischen Millau drei
Einzelmedaillen: Zum Abschluss holte er über 50 und 100 m Freistil in 23,96
sowie 54,00 s jeweils Silber. In den Staffeln unterbot er über 50 m sogar
die 23-s-Marke. Gold holte er im Mixed-Wettbewerb gemeinsam mit Cathleen
Saborowski, Antje Wippich und Denis Severyuk. Bronze gab es in der
Männer-Lagenstaffel mit Andreas Köpping, Jens Lutschin sowie erneut
Severyuk.
Den Titel der Leutzscher Lagenstaffel der Altersklasse 280 errangen Walter
Lex, Jürgen Schubert, Wolfgang Sieber und Gottfried Kläring in neuer
Europarekordzeit von 2:32,23 min. Während Wolfgang "Igel" Sieber in den
Schmetterling-Einzelstrecken bei zwei vierten Plätzen Pech hatte, freuten
sich Walter Lex (AK 70/1:16,21) und Gottfried Kläring (AK 75/1:27,19) im
100-m-Freistil-Wettbewerb jeweils über Silber.
fsLVZ2005-08-23

Medaillen bei Senioren-EM Leipziger Gold-Fisch grüßt aus StockholmÜberaus erfolgreich waren die Leipziger Seniorenschwimmer bei den 10.
Masters-Europameisterschaften in Stockholm. Gleich zwei Goldmedaillen
brachte Jürgen Zimmermann vom VfK Blau-Weiß mit. Der 66-Jährige gewann über
50 und 100 Meter Brust jeweils vor einem ungarischen Kontrahenten. Über 50 m
hatte der Messestädter in 38,09 Sekunden sechs Hundertstel Vorsprung, auf
der doppelten Distanz hatte er nach 1:25,89 Minuten zwei Zehntel Vorsprung.
Zimmermann war nach seinem ersten internationalen Triumph total happy: "Ich
hatte eher mit Rang sechs gerechnet und bin selbst überrascht. Mir ist so,
als fallen Weihnachten und Ostern auf einen Tag."
Silber sicherte sich der frühere Deutsche Meister Sven Guske. Der
Post-Schwimmer verpasste über 50 m Brust in 30,24 s den Titel nur um sieben
Hundertstel. Zwei Bronze-Medaillen erkämpfte er sich zudem mit den
Post-Staffeln. Über 4×50 m Freistil (AK 160) holte der 32-Jährige mit
Andreas Köpping, Thomas Buchmann und Jens Lutschin Rang drei. In der
Mixed-Staffel über 4×50 m Lagen (AK 120) sicherten neben Guske Antje
Wippich, Heike Händel und Jens Lutschin Bronze. Über 50 m Brust der AK 40
verpasste Lutschin in starken 31,43 s nur um vier Hundertstel eine Medaille.
Die Bronzemedaille sicherte sich Martin Klink. Der Starter vom SSV Leutzsch
benötigte 2:38,93 Minuten über 200 m Freistil. Über Bronze freute sich auch
die Freistil-Staffel des SSV Leutzsch. Klink, Walter Lex, Jochen Herold und
Gottfried Kläring erzielten in der Altersklasse 280 2:19,74 min und mussten
nur einem schwedischen und einem russischen Quartett den Vortritt lassen.
Nur hauchdünn schrammte Wolfgang "Igel" Sieber über 100 m Schmetterling an
einer Medaille vorbei. Er hat aber über 50 m noch eine gute Chance.
Insgesamt starten in Stockholm 3700 Schwimmer aus 27 Ländern.
fsLVZ2005-08-17

Post-Schwimmer glänzt über 50m BrustFünf Wochen vor den Masters-Europameisterschaften in Stockholm sorgte Brustschwimmer Jens Lutschin (Post SV Leipzig) beim 37. Internationalen Seniorenschwimmfest in Gersdorf für die beste Leistung. Er verfehlte bei 20 Grad Wassertemperatur über 50m Brust in 31,50 s den Weltrekord der Altersklasse 40 nr um eine Sekunde. Zu den zahlreichen Leipziger Siegern gehörte auch die 79-jährige Giesela Schöbel-Graß von der SG MoGoNo.fsLVZ2005-07-13

Vier Synchron-Titel für Teresa KöppingDie Leipziger Synchronschwimmerin Teresa Köpping wurde bei den deutschen Masters-Meisterschaften in Bonn vierfache Titelträgerin in der Altersklasse 20-29. Im Duett gewann sie mit Stamm-Partnerin Diana Kontny (Gladbeck), hinzu kamen Erfolge im Trio, in der Gruppe und der Kombination. Teresa Köpping gehört seit dieser Saison zum Post SV Leipzig, zudem hat sie bei Teamwettbewerben ein Zweitstartrecht für den SV Gladbeck.Frank SchoberLVZ2005-07-05

"Vesch e.V."Das jüngste Baby der Post-Schwimmer wurde beim dritten Vereinsfest erstmals präsentiert. Es ist ein fesches Kind und heißt nicht von ungefähr ?Vesch e.V.?: Verein zur Förderung des Schwimmsports und des Postschwimmvereins Leipzig. Da die Fördermittel immer knapper werden ? egal, ob bei der Finazierung von Wettkämpfen, Trainerstellen oder Wasserfläche ? Haben die Postler auf diesem Wege die Initiative ergriffen, etwas für den Schwimmsport zu tun. Post-Boss Jarno Wittig und Vesch-Vorstandschef besiegelten auf der Party per Handschlag eine gute Zusammenarbeit. Zu den ?veschen? Matadoren gehören auch Jurist Stephan Oberholz, Bänker Tim Scheland und Architekt Matthias Macht, deren Tochter gerade süddeutsche Meisterin wurde. Dass die Post nicht im eigenen Saft schwimmt (oder gar ertrinkt) zeidte die Anwesenheit des Deutschen Meisters Sebastian Halgasch, seines Trainers Jirka Lezin (beide SC DHfK) sowie des Riesaer Olympiateilnehmer Rene Kolonko.Frank SchoberLVZ2005-06-30

Schwimm-Talente holen 37 MedaillenSo erfolgreich wie seit zehn Jahren nicht mehr schnitten die Leipziger Schwimm-Talente bei den Süddeutschen Jugendmeisterschaften in Heidelberg ab. Stützpunkttrainerin Anne-Katrin Neumann zählte 37 Medaillen für den Schwimm-Bezirk Leipzig ? elf Mal Gold, siebzehn Mal Silber und zehn Mal Bronze. Erfolgreichste Starterin war Juliane Reinhold vom SC DHfK mit vier Einzelerfolgen. Zudem wurde sie als Mehrkampfsiegerin mit dem Nachwuchspreis des süddeutschen Verbandes geehrt. Vor Wochenfrist hatte sie noch Lipsiade-Gold aus dem Becken der Uni-Schwimmhalle gefischt. Für die jüngsten Jahrgänge war Heidelberg der Saison-Höhepunkt, da es in diesen Altersklassen noch keine nationalen Titelkämpfe gibt.Frank SchoberLVZ2005-06-20

Lipsiade 2005Sie sind ehrgeizige Konkurrentinnen ? und beste Freundinnen. Darüber hinaus teilen die Schwimmerinnen Anna-Marie Macht (Postschwimmverein Leipzig e.V.) und Juliane Reinhold (SC DHfK) das sportliche Hobby Medaillen sammeln. Am Wochenende war Juliane mit drei Siegen der Goldfisch, Anna-Marie war einmal Beste und zweimal Zweite. Bemerkenswert daran ist, dass die Mädchen vom Talentestützpunkt über ihre Nebenstrecken auftrumpften. In ihren Spezialdisziplinen wollen sie nächste Woche bei den Süddeutschen Meisterschaften erfolgreich sein.Kerstin FörsterLVZ2005-06-13

Leipziger Schwimmer bei Talentiade starkDie Nachwuchsschwimmer des Bezirkes errangen bei der Talentiade Sachsens in Riesa 29 der 61 Titel. Mit 16 Mal Gold war der SC DHfK der erfolgreichste Verein. Die besten Leistungen gingen auf das Konto von Anna-Marie Macht (Post SV) und Philipp Sikatzki (SC DHfK).Frank SchoberLVZ2005-06-07

Schwimm-Talente in Dänemark starkEinen tollen Auftritt hatten die besten Nachwuchsschwimmer des Talentstützpunktes Leipzig beim größten Jugendschwimmwettkampf der Welt. Unter 1600 Schwimmern aus zehn Ländern legten die Schützlinge von Anne-Katrin Neumann im dänischen Esbjerg eine erstaunliche Siegesserie hin. Allen voran der elfjährige Philipp Sikatzki (SC DHfK), der bei allen neun Starts als Erster anschlug. Die gleichaltrige Klubkameradin Juliane Reinhold feierte acht Erfolge und unterbot dabei sechs Mal den alten Veranstaltungsrekord. Ebenfalls zwei Meeting-Bestmarken bei drei ersten Plätzen gingen auf das Konto von Post Talent Anna-Marie Macht. Gold heimsten zudem Leroy Bauer (SSV Leutzsch/4) sowie Julia Kanis (SC DHfK/1) ein. Ein besonderes Erlebnis war die von einer Lasershow begleiteten Siegerehrungen.Frank SchoberLVZ2005-05-13

Anna will mit aller Macht zu OlympiaDer Traum von Olympia. Viele Leipziger Talente kämpfen darum, ihn zu verwirklichen. So wie ihre großen Vorbilder…
Silke Hörner-Schuck (39) gewann 1988 bei Olympia in Seoul doppeltes Gold. Über 200 Meter Brust sogar mit Weltrekord (2:26,71 min). ?Den Lauf habe ich noch immer im Kopf?, sagt sie. ?Es war ein tolles, sehr kontrolliertes Rennen. Das war der größte Sieg meiner Karriere.? Aber etwas anderes war Silke damals viel wichtiger: ?Da waren unheimlich viele Sportler aus allen Ländern. Und alle haben sich gut verstanden. Das war einfach phantastisch.? Von dieser phantastischen Atmosphäre träumt auch Anna-Maria Macht (10) vom Postschwimmverein Leipzig e.V.. Selbstbewußt sagt sie: ?Ich will auch Olympiasiegerin werden. Und Weltmeisterin.? Immerhin wurde sie bereits dreimal Talent des Jahres (gewählt vom Sächsischen Schwimmverband). Ihre Trainerin Anne-Katrin Neumann: ?Wenn sie gefördert wird, kann sie es in die Weltspitze schaffen.? Silke Hörner-Schuck beendete ihre Karriere 1989. Arbeitet nun als Physiotherapeutin: ?Schwimmen gehe ich kaum noch.?
Daniel MüllerBild – Zeitung2005-04-29