22.03.2005 – Spannender Zweikampf mit und ohne Flosse

Spannender Zweikampf mit und ohne FlosseDer traditionelle Messesprintpokal des Postschwimmvereins Leipzig war zugleich eine Premiere: Erstmals gab es eine Kombinationswertung aus Schwimmen und Streckentauchen, die eine Flossenschwimmerin (Tina Hirschfeld vom SC DHfK ) und ein Spezialschwimmer (Olympiastarter Stefan Herbst) für sich entschieden. Herbst legte den Grundstein mit 23,98 s über 50m Freistil, tauchte aber auch sehr schnell (17,09 s). Der zweitplatzierte Flossenspezialist Frank Wille (Berlin) nahm dem Leutzscher mit der Monoflosse sieben Zehntel ab und zeigte sich auch ohne Hilfsmittel in 25,61 s gut in Form. Hirschfeld verwies in der Kombinationswertung die DHfk Schwestern Nicole und Michelle Mathes auf die Plätze. Die beste Schwimmleistung ging auf das Konto von Hannes Heyl (Lok Mitte), der über 50m Schmetterling in 25,49 geradezu übers Wasser flog.Frank Schober, Andre B.LVZ2005-03-22

Im Schwimmen ist Anna eine MachtEines der hoffnungsvollsten Talente des deutschen Schwimmsports ist Anna Maria Macht (10) vom Post SV Leipzig. Sie bekommt im Rahmen der Aktion ?Leipzigs stille Helden? ebenfalls 1000 Euro vom ?Autohaus Heil?. Die Brustschwimmerin ist deutschlandweit die Nummer eins in ihrer Altersklasse. Hat das Talent von ihrem Vater Matthias (36), der selbst Leistungsschwimmer in Halle war. Er sagt über seine Tochter: ?Sie ist unheimlich ehrgeizig, will immer gewinnen.? Und Anna-Maria hat große Pläne: ?Eines Tages will ich Olympiasiegerin und Weltmeisterin werden.? Auch Trainerin Anne-Katrin Neumann blickt zuversichtlich in die Zukunft: ?Mit stetigem Training und entsprechenden Bedingungen kann sie ihre Ziele angreifen.? Mit der Prämie sollen Wettkampffahrten (im Mai ist zum Beispiel ein internationales Jugendschwimmfest in Dänemark) finanziert werden.damBild-Leipzig2005-03-09

Leutzscher Senioren beim Goslarer Adler topSeriensieger SSV Leutzsch war auch bei der 26. Auflage des internationalen Masters ? Schwimmfestes ?Goslarer Adler? nicht zu bezwingen. Die 33 SSV-Oldies errangen 16 Einzel- und 10 Staffelerfolge und verwiesen den SC Magdeburg in der Teamwertung klar auf Platz zwei. Die Leutzscher erzielten über 4x50m Freistil einen Europarekord in der Altersklasse 320 (im Schnitt (80 Jahre). Die sieben teilnehmenden Masters des Post SV kamen auf elf Einzel- und fünf Staffelerfolge. Dieser bedeutete Rang acht in der Team-Wertung.Frank SchoberLVZ2005-03-09

Stadtwerke suchen Leipzigs 10 aktivste Sportvereine Startschuß für die letzte Runde der "Aktion 20×12" 2005Stadtwerke Leipzig 11.Februar 2005

Die Stadtwerke Leipzig haben heute im Rahmen der Haus ? Garten ? Freizeit Messe die Zwischenergebnisse der sportlichen Nachwuchsförder – "Aktion 20 x 12" verkündet. 42 Leipziger Sportvereine kommen in die entscheidende Ausschreibungsphase und kämpfen um 10 x 12.000 Euro.

330 Leipziger Sportvereine erhielten die Bewerbungsunterlagen zur Teilnahme an der "Aktion 20×12" 2005, mit der die Stadtwerke die zehn aktivsten Leipziger Sportvereine suchen. 62 Vereine nutzten die Chance und bewarben sich. Alle Bewerbungen wurden von der Jury auf die Einhaltung der vorher festgelegten Zulassungskriterien überprüft, die von 42 Vereinen erfüllt worden sind. Die Jury besteht aus Vertretern der Stadtwerke Leipzig, des Stadtsportbundes e.V., des Olympiastützpunktes Leipzig, des Regionalschulamtes Leipzig und der Stadt Leipzig.

In der 2.Bewerbungsphase erhalten die Vereine detaillierte Ausschreibungsunterlagen, um die Qualität ihrer Arbeit im Bereich der Nachwuchsförderung und der sportlichen Erfolge zu dokumentieren. Auf dieser Grundlage wählt die Jury die zehn Gewinner aus, die in einer öffentlichen Abschlußveranstaltung gekürt und mit jeweils 12.000 Euro geehrt werden. Die Siegprämien müssen von den Sportvereinen in nachhaltige Nachwuchsmaßnahmen investiert werden.

"Wir wünschen den 42 Vereinen in der zweiten Runde viel Erfolg und danken allen, die sich beteiligt haben. Die Teilnahme zeigt das große Engagement der Sportvereine in Leipzig", betonte Geschäftsführer Frank Hennig zum offiziellen Start der zweiten Runde. Er bedankte sich bei allen, die in der Jury mitarbeiten, besonders dem Sportbund Leipzig e.V., der die inhaltliche Federführung bei der Bewertung der Vereinsarbeit übernimmt.

weitergekommenen Vereine,u.a. Postschwimmverein e.V. LeipzigMarion DanneboomPresseerklärung der Stadtwerke Leipzig2005-02-11

Neujahrsempfang des Postschwimmvereins Leipzig e.V.Der Leipziger Schwimmsport produzierte aufgrund nicht enden wollender Trainerdiskussionen in den letzten Wochen einige Negativschlagzeilen. Dass sich dies ins Positive umkehrt, ist auch das Ziel der Post Schwimmer. Sie blickten bei ihrem Neujahrsempfang zunächst auf die viel gelobten deutschen Jugendmeisterschaften 2004 zurück, bei denen die hiesige Schwimmfamilie so eng wie selten zusammenrückte. Im Kalender der Firma Konica-Minolta ist sogar ein Foto der Titelkämpfe verewigt. Vereinschef Jarno Wittig begrüßte erstmalig die Stadträte Rüdiger Ullrich (PDS) und Jens Lehmann (CDU). Stammgäste sind dagegen Bäderchef Joachim Helwing sowie die Präsidenten Wolfram Sperling und Günter Fuchs vom Landes- sowie Stadtverband. Damit der Verein auch künftig seine ehrgeizigen Ziele verwirklichen kann, übergaben Rupert Zwickl (Life-Bauelemente GmbH) und Tim Scheland (Deutsche Bank) Schecks in Höhe von 3000 sowie 500 Euro.Frank SchoberLVZ2005-02-02

Synchron-Nixen im Pflicht-StressBeim alljährliche Stattfindenden Pflicht-Ranglistenturnier aller deutschen Synchronschwimmerinnen in Karlsruhe kam die 15-jährige Patricia Meeser vom SC DHfK im Jahrgang 90 auf Platz zwei. Beste Leipzigerin in der offenen Klasse war die mehrfache Junioren EM- und WM-Teilnehmerin Teresa Köpping vom Postschwimmverein mit Platz zehn. Sie war nicht nur als Aktive, sondern zugleich als Trainerin ihres Vereins dabei. Patricia Meeser und Anja Kühn verpassten als punktgleiche 14. ebenso das Finale wie Christin Fieber (alle SC DHfK/19.). Die Post-Mädchen Sophie Weigel, Betty Krüger sowie Ann Marie Billich verfehlten in ihren Jahrgängen die Top 10 knappRedaktionLVZ2005-01-25

15. Internationales Schwimm – Meeting des SC DHfK – Olympiastarter gut in SchußEigentlich läuft die Kurzbahn Saison der Schwimmer auf Hochtouren. Doch traditionell wechselten die Leipziger samt nationalen und internationalen Gästen beim DHfK – Meeting noch einmal auf die 50-m Bahn. Die Olympiateilnehmer Janina-Kristin Götz (SC DHfK) und Rene Kolonko (SC Riesa) bewiesen in der Uni – Halle bereits gute Form und sicherten sich mit Ihren Spezialdisziplinen die Punktbesten Leistungen. Götz erzielte trotz vieler anderer Starts 2:03,81 min über 200m Freistil, für Kolonko zeigte die Elektronik über 100m Brust 1:03,45 min. Über drei Meetingrekorde freute sich der im September nach Leipzig gewechselte Sebastian Halgasch, der noch einmal für den SC Riesa ins Wasser sprang. Aufhorchen ließ der Freiwasser-EM-Fünfte Toni Franz mit seiner 400m Zeit (3:55,76). Höhepunkte beim DHfK – Meeting sind seit eh und je die 50m Freistil. Die ?Sprintkronen? sicherten sich diesmal Junioren – Europameisterin Michelle Matthes (27,69s / beide SC DHfK) und der Ex – Meister Sven Guske (Post SV/23,90).Frank SchoberLVZ2004-10-25

Schwimmbundesliga – Leutzscherinnen in AbstiegsgefahrDie Schwimmerinnen des SSV Leutzsch liegen nach der diesjährigen Bundesliga ?Vorrunde in Berlin unter zwölf Teams auf Rang elf und damit auf einem Abstiegsplatz. ?Wir hatten sehr viele junge Leute am Start, die Bestzeiten geschwommen sind. Wichtig ist, daß wir nur knapp hinter den Nichtabstiegsplätzen liegen? sagte Trainerin Eva Herbst nach der Berliner ?Pflichtübung?. Denn beim Endkampf geht es in vier Wochen wieder bei null los, dann soll Sabine Klenz helfen, den Klassenerhalt zu sichern. Beste Leutzscherin war Franziska Gröppel mit 4:57,45 min über 400m Lagen. In der 2.Liga Süd kamen die Frauen des SC DHfK sowie die Männer des SSV Leutzsch jeweils auf Rang vier. Janina-Kristin Götz, Staffeldritte von Athen, erzielte über 200 m Freistil 2:01,99 min. Stefan Herbst war über 100m Freistil in 49,16 s so schnell wie zu Wochenbeginn bei der Kurzbahn-WM in Indianapolis. Dank des gut aufgelegten Olympiateilnehmers Rene Kolonko entführten die Männer des SC Riesa in Leipzig Grünau den Triumph bei der Landesliga Sachsen. Der Staffelzweite von Athen, Jens Kruppa, sprang nur einmal ins Wasser. Beim drittplatzierten SC DHfK verzählte sich Toni Franz über 400m Freistil. Er stoppte zwei Bahnen zu früh und blieb so über der 4-min-Marke. Gastgeber Post SV Leipzig sicherte sich bei den Frauen den Titel, bei den Männern Rang zwei.Frank SchoberLVZ2004-10-18

Leipzigs Schwimmer in Kulmbach erfolgreichBeim 36. Internationalen EKU-Cup in Kulmbach schwammen Leipziger Aktive vorn mit. Die Masters-Mannschaft des Postschwimmvereins siegte in der ?kleinen Pokalwertung zum siebenten Mal in Folge. Die Leutzscher Senioren kamen hingegen in der großen Wertung einen Platz vor dem Post SV auf Platz drei ein. Für eine Überraschung sorgte der Chemnitzer Top-Athlet Steve Theloke. Der 26-jährige, der mit dem Schwimm-Team-Chemnitz seinen eigenen Verein gegründet hat, stellte in 25,05s in der AK 25 einen neuen Masters – Weltrekord über 50m Rücken auf.Jarno WittigLVZ2004-09-30

Oldies glänzen bei Schwimm-WMBei der größten Schwimmsport-Veranstaltung der Welt mit 8200 Teilnehmern schrieben die Leipziger Masters eine wahre Erfolgsstory. Allen voran die Wasserballer des SSVLeutzsch, die in San Marino in der Altersklasse 55 und älter ihren WM-Titel von 1998 in Casablanca wiederholten. Im eine Autostunde entfernten Adria-Badeort Riccione errang der 30-jährige Post-Schwimmer Sven Guske jeweils Silber über 50 m Brust (30,18) sowieFreistil (23,79). Besonders glücklich über seine erste WM-Medaille war Jürgen Zimmermann vom VfK Blau-Weiß, der sich mit Bronze über 50 m Brust das schönste Geburtstagsgeschenk bereitete.

Der seit Montag 65-Jährige war mit 38,08 nur vier Sekunden langsamer als in seiner aktiven Zeit vor 45 Jahren, als er mit der DHfK-Lagenstaffel zwei Mal Deutscher Meister war. Seinen ersten Erfolg bei denMasters feierte er 1999 inInnsbruck als EM-Dritter: "Das war für mich die Initialzündung. Da habe ich gemerkt, dass ich noch immer mehr kann als nur ein bisschen rumplätschern." Umso mehr ärgerte sich der Lößniger vier Jahre lang über seinen vierten WM-Platz 2000 in München. Vier Jahre später erreichte er nun in der höheren Altersklasse die gleiche Zeit und wurde unter 39 Startern mit Bronze belohnt. Außer im Schwimmbecken fühlt sich Jürgen Zimmermann auch auf der Tartanbahn wohl. Eine Woche vor der WM startete er für den SCDHfK in der Senioren-Bundesliga im 100-m-Lauf sowie im Hochsprung.

Ausgetragen wurde die Mammut-Veranstaltung in zwei 50-m-Becken. Zum Einschwimmen standen zwei weitere 20×25-m-Becken zur Verfügung. "Die nagelneue 50-m-Halle mit zehn Bahnen ist so einfach und zweckmäßig, wie wir es uns auch in Leipzig wünschen. Leider bekommen wir nur acht Bahnen", sagte Post-Teamchef Uwe Bodusch, der gleich errechnete: "Diese 35 000-Einwohner-Stadt hat mehr beheizte Wasserfläche als ganz Leipzig."

In San Marino mussten sich die Leutzscher Wasserballer – im Schnitt über 60 Jahre alt – mit einer deutlich jüngeren kalifornischen Auswahl auseinandersetzen. Letztlich bezwangen die Leipziger die "California Old Boys" dreimal deutlich mit 6:1, 9:4 und 6:3. Wobei es in der spannenden ersten Partie vor dem letzten Viertel nur 2:1 stand. "Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt, die Abwehr war unser Prunkstück", sagte Team-Manager Klaus-Peter Schulze. Ältester Spieler in den Leutzscher Reihen war Walter Lex, der in wenigen Monaten 70 wird. Bester Akteur war der Ex-Leipziger Frank Hesbacher, der jetzt in München lebt, aber den Leutzschern die Treue hält.

Internet: www.masters2004.itFrank SchoberLVZ2004-06-14