16.07.2003 – Kleine und große Wellen der Begeisterung
Kleine und große Wellen der BegeisterungOlympiaverdächtig: 250 Mitglieder und Gäste feierten beim ersten Sommerfest des Postschwimmvereins Leipzig ausgelassen und amüsierten sich prächtig. Für Stimmung vor der Schwimmhalle Nordost am Mariannenpark sorgte das Leipziger Titanic- Orchester mit Ohrwürmern der 20er Jahre. Zu den Gästen gehöhrten Volleyball-Nationalspieler Mark Siebeck mit Freundin Doreen Dreßler, Ex-Weltrekordlerin Anne-Katrin Neumann-Schott, Sachsens Schwimmwart Lothar Matthes sowie Michael Wawrocki, Präsident des Judoverbandes Sachsen. Zuvor sprangen rund 90 Schwimmer zum kleinen Wettkampf ins Becken, hier glänzten die Kadersportler Anne Becken und Marcel Schneider. Gaudi brachte die 2012m lange Olympiameile. in die sich 41 Postler hinein teilten. Startschwimmer war der gerade mal ein Jahr alte John Richard Klinger, der in seinem Schwimmreifen von den stolzen Eltern Annett und Steffen ein wenig geschoben wurde. Die letzten zwölf Meter absolvierte unter Jubel Ehrenpräsident Manfred Ziemke. Anschließend kürte das Team Hallenwart Matthias Müller zum hilfsbereitesten Angestellten der Stadt. "Ohne ihn hätte das Fest nicht stattfinden können", so Vereins-Vize Uwe Bodusch.LVZ2003-07-16
Toni Franz gewinnt erneut beim SundschwimmenDer Leipziger DHfK-Schwimmer Toni Franz verteidigte am Sonnabend beim 39. Sundschwimmen seinen Vorjahressieg mit großen Vorsprung erfolgreich. Auf der gut 2,3 km langen Strecke zwischen Altefähr (Insel Rügen) und dem Festland in Strahlsund benötigte der 20-jährige Leipziger diesmal 28,50 Minuten und war damit fünf Minuten langsamer als im Vorjahr. Neben Strömendem Regen bis zum Startschuss machte den Teilnehmern vor allem der starke Wellengang zu schaffen. Bei 18 Grad Wassertemperatur glänzte der Leipziger Post-Schwimmer Jarno Wittig (25) mit Gesamtrang fünf und Platz zwei in der Altersklasse. Der 43-jährige Holger Maiwald (Postschwimmverein Leipzig) gewann einmal mehr in seiner Altersklasse.LVZ2003-07-07
Leipziger Schwimm-Talente auf der ErfolgswelleZwei Tage lang war die Unischwimmhalle in der Mainzer Straße Mekka des deutschen Schwimmnachwuchses. Bei den 11. Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften waren über 600 Teilnehmer aus knapp 160 Vereinen am Start und brachten obendrein so richtig Stimmung in die Halle. Doch nicht nur die Veranstalter vom sächsischen Schwimm-Verband um die Macher Karsten Matthes und Thilo Brandenburg zogen ein überaus positives Fazit, auch Stützpunkttrainerin Anne-Katrin Neumann zeigte sich mit dem sportlichen Teil des Wettkampfes sehr zufrieden. ?Mit den Ergebnissen können wir uns sehen lassen, zumal das Niveau in Leipzig sehr gut war?, so die Trainerin. Von den Süddeutschen erhofft sie sich in Richtung Deutsche Jahrgangsmeisterschaften (26. ?29. Juni, in Wuppertal) zudem eine Intitialzündung. ?Wenn dort Steigerungen drin sind, reicht es für Endläufe und vielleicht auch für Medaillen?, sagte sie weiter. Einen guten Eindruck hinterließ besonders Hannes Heyl (Lok-Mitte), der sich mit drei Siegen als bester Leipziger von den Meisterschaften verabschiedete. Jeweils zwei Goldene fischten Wiebke Schwelnus (SC DHfK), Riccardo Prietzsch (Lok-Mitte) und Fabian Sadowski (Blau-Weiß) aus dem Becken in der Mainzer Straße. Josefine Peschke (Leutzsch) empfahl sich mit einem Sieg für die gesamtdeutschen Titelkämpfe in Wuppertal. Nach Einschätzung von Neumann setzte sich auch Katrin Baumbach, Florian Ottenberg, (beide Leutzsch), Iwan Christoph, Erik Brettschneider (beide Lok Mitte) und Marcel Schneider (Post SV) der mit zehn Starts in Leipzig vertreten war, gut in Szene. Sachsen Schwimmwart Lothar Matthes lobte die Veranstaltung und konstanierte einen überaus gelungenen Testlauf für die Deutschen Jahrgangseisterschaften im Schwimmen, die dann 2004 in Leipzig stattfinden.LVZ2003-06-17
Nachwuchs-Schwimmer pilgern nach LeipzigDie 11. Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen werden am Wochenende in der Leipziger Uni-Hallle ausgetragen, für den Wettkampf haben sich 156 Vereine mit über 600 Teilnehmern angesagt. Die Veranstaltung ist für viele Talente der Jahrgänge 1987 bis 1991 der Wettkampfhöhepunkt, die Besten nutzen sie als Test für die deutschen Meisterschaften in knapp drei Wochen. Die Veranstalter vom Sächsischen Schwimmverband um Org.-Chef Kasten Matthes haben nach den Schwimm-DM 1999 nun das nächste Großprojekt nach Leipzig geholt. Die diesjährige Meisterschaft ist zugleich ein Testlauf für 2004. Dann ist Leipzig mit den Ausrichtern vom Postschwimmverein Leipzig Gastgeber für die deutschen Jahrgangsmeisterschaften mit noch mehr Startern.LVZ2003-06-12
Leipziger PostschwimmvereinMit nordischer Kühle, aber fair gratulierten die Hamburger den Gästen vom Leipziger Postschwimmverein zu Olympia. Bei den Postlern feierte die 36-jährige Übungsleiterin Evelyn Kluge nach 13-jähriger Abstinenz ihr Comeback im Wasser – und war über 50m Brust 24 Hundertstel schneller als die elfjährige Tochter Jennifer, die sich auf der doppelten Distanz revanchierte. Keine Chance hatte dagegen die 15-jährige Juliane Maiwald gegen ihren 42-jährigen Vater Holger.LVZ2003-04-23
Post-Schwimmer geben Bille – Pokal in Hamburg abDie Schwimmer des Post SV Leipzig belegten über Ostern beim Bille – Cup in Hamburg hach Seriensiegen in den letzten Jahren diesmal den zweiten Platz. Die fast 50 Messestädter erkämpften sich gute 724 Punkte, mussten aber der SG Weser-Ems (845 Zähler) in der Mannschaftswertung den Vortritt lassen. Die meisten Punkte für die Leipziger Post – Schwimmer steuerten vor allem Vanessa Ferrabone, Heike Händel und Mitja Severyuk bei.LVZ2003-04-22
NachwuchsschwimmerinAuf den Arm genommen: Schwimm-Olympiateilnehmer Stefan Herbst und Leipzigs Ausdauer-Triathlet Nummer eins Torsten Scharf trugen Nachwuchsschwimmerin Michelle Matthes auf Händen. Die beiden Herren würdigten damit die Leistungen der jungen Nixe, die beim Messesprintpokal des Postschwimmverein den Sonderpreis von Sport Scheck Leipzig gewann. Am Beckenrand fachsimpelten die Herren derweil über neue Trainingsmethoden. So interessierte sich Stefan Herbst für Rad- und Lauftrainingstipps des mehrfachen Ironmans. Schaf holte sich die neusten Trends fürs Schwimmtraining ab. Michelle Matthes ist indes nicht zu stoppen: Wenige Tage später gehörte die 14-jährige Leutzscherin auch beim Süddeutschen Jugendländervergleich in Dresden zu den Besten.LVZ2003-04-02
Post-Pokal: Matthes und Herbst überragenDie beiden Schwimmer des SSV Leutzsch Michelle Matthes und Stefan Herbst sind die erfolgreichsten Teilnehmer des 13. Messesprintpokals des Postschwimmvereins Leipzig. Mit ihren Leistungen über 100 Meter Freistil (Herbst 51,19 s, Matthes 59,91 s) sorgten sie für die besten Leistungen und sicherten sich damit obendrein die Sonderpreise von Sport Scheck Leipzig. Die Mehrkampfwertung gewann bei den Männern erwartungsgemäß ebenfalls der 24- jährige Stefan Herbst. Bei den Frauen siegte mit Vanessa Ferabone eine Athletin vom Gastgeber Post SV. Insgesamt gingen knapp 300 Aktive aus zwölf Vereinen bei der Traditionsveranstaltung an den StartLVZ2003-03-27
Post-Schwimmer mit großen ZielenPost SV bleibt Post SV. Im Herbst trennten sich die Schwimmer vom Postsportverein Leipzig und gründeten den Postschwimmverein – mit identischer Abkürzung. Vier Tage nach seinem ersten Erfolg, dem Sieg in der Landesliga, präsentierte sich der neue Klub in den Räumen seiner Geschäftsstelle in der Mainzer Straße. Der 25 Jahre alte Vorsitzende Jarno Wittig ("Wir werfen unsere Tradition nicht über Bord") nannte als wichtigstes Ziel, den Schwimmsport in der Gesamtheit von der Breite bis zur Spitze zu entwickeln. Der Student übernimmt die Chefrolle von Manfred Ziemke, der die alte Abteilung 47 Jahre (!) führte. Nachdem im September auch kritische Stimmen – insbesondere von Stadtsportbund-Präsident Thomas Mädler – die Ausgliederung der Post-Schwimmer begleiteten, gab es gestern Lob. Sportamtsleiter Siegwart Karbe lobte die Vorsätze des 430 Mitlieder starken neuen Post SV: "Die Stadt begrüßt es, wenn der Schwimmsport in seiner Breite entwickelt wird. Aber für die Spitze wäre es wichtig, Kräfte zu bündeln. So viele Spitzenschwimmer haben wir leider nicht mehr in Leipzig." Wolfram Sperling, Präsident des Landesverbandes, zollte Anerkennung, "dass die Post-Schwimmer mit ihren vielen Ehrenamtlichen den sächsischen Schwimmsport hochhalten." Den Zusammenhalt aller Vereine beschwor Günter Fuchs, Chef des Leipziger Schwimm-Verbandes. Er erinnerte an den vor drei Jahren verstorbenen Post-Trainer Hans-Georg Weiß und sagte: "Er wäre stolz auf Eure Arbeit."LVZ2003-01-30
Herbst schwimmt trotz Fußverletzung top, Post SV auf ErfolgswelleÜber seinen sechsten Platz bei der Leipziger Sportlerumfrage war Schwimm-Europameister Stefan Herbst nicht unzufrieden. "Das ist okay, ich gewinne lieber im Wasser", sagte der 24-Jährige, der wegen des Weltcup-Finales beim "Ball des Sports" fehlte. In Berlin wurde er über 200 m Freistil in einem Weltklassefeld Vierter, schwamm zwei mal persönliche Bestleistung. "Mit der Zeit hätte ich bei der Kurzbahn-EM gewonnen", sagte der Leutzscher, der in Riesa Vierter war. Gewonnen hätte er mit der Berliner Zeit auch den Weltcup vor einer Woche in Stockholm, doch dort musste er wegen einer beim Volleyball erlittenen Fußverletzung absagen. "Auch mein Start in Berlin war gefährdet, ich konnte die ganze Woche nur Arme schwimmen", so der Sportsoldat, der noch Freitag Schmerzen hatte. Am kommenden Wochenende startet Herbst mit seinem Leutzscher Team in der 2. Bundesliga. Derweil haben die Männer des Post SV Leipzig in der "Grünauer Welle" zum fünften Mal das Landesfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS) gewonnen – diesmal als eigenständiger Postschwimmverein mit ihrer besten Mannschaft aller Zeiten. Die diesjährige DMS wartet mit mehreren Neuigkeiten auf, insbesondere der Aufnahme der 50-m-Strecken. Diese kommen den "Post-Senioren" zugute, die auf den Sprintstrecken besonders fleißig punkten. Mit Marcel Schneider, der heute seinen 14. Geburtstag feiert, und Holger Maiwald (er wird dieses Jahr 43) stellte Post sowohl den jüngsten als auch ältesten Aktiven. Nach dem Rückzug des Bundesliga-Ersten SC DHfK verstärkte der deutsche Ex-Meister Sven Guske den Post SV. Nur knapp musste sich der 29-Jährige dem Wahl-Riesaer René Kolonko im Kampf um die punktbeste Leistung geschlagen geben. Der SC DHfK darf erst 2004 wieder in der Bezirks- oder Landesliga einsteigen. Als "Ersatz" schwamm der Klub beim Dompfaff-Pokal in Fulda, wo er hinter dem Dresdner SC Zweiter wurde. Jirka Letzin, Toni Franz und Alexander Helmeke glänzten mit mehreren Einzelsiegen.LVZ2003-01-28