Jahrgangsmeisterschaften: Titel-Triple für Leipzigs doppelten Louis - Postschwimmverein Leipzig e.V.
June 1 2019

Das fleißige Medaillensammeln der Leipziger Nachwuchsschwimmer bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin geht weiter. Viermal Edelmetall gab es am Freitag. Für die Highlights sorgte dabei mal wieder der „doppelte Louis“. Über die 200m Lagen schlug Louis Dramm (2002 – Dresdner Delphine) in 2:04,70 Minuten mit der schnellsten Zeit des gesamten Feldes an und feierte nach seinen Goldmedaillen über die 200m Freistil und 400m Lagen damit den dritten Titel in Berlin.

Gleiches gelang über die 50m Freistil seinem Stützpunktkollegen und Namensvetter Louis Schubert (SSV Leutzsch), der in 24,11 Sekunden den Jahrgang 2004 gewann. Er hatte in den zurückliegenden Tagen bereits über die 50 und 200m Schmetterling Gold geholt.

Louis Dramm musste sich kurz darauf im Freistilsprint in 23,14 Sekunden mit Silber zufrieden geben. In 22,30 Sekunden war nur Europas derzeit schnellster Juniorensprinter Artem Selim schneller als der Messestädter. Komplettiert wurde die Medaillenjagd durch Julia Mäder ( SSV Leutzsch), die über die 50m Freistil in 26,49 Sekunden Dritte im Jahrgang 2002 wurde.

Auch in der Breite überzeugten die Leipziger Talente heute. Über die 200m Lagen konnte der hiesige Stützpunkt mit den SSG-Schwimmern Jeanna Vu (4. – 2004), Sascha Macht (5. – 2006), Kevin Kuske (5. – 2004), Adriana Wolf (6. – 2005), Paula Geschke (7. – 2006), Julius-Richard Schüller (6. – 2007), Robert Clauß (6. – 2001), Anna Schneiderheinze (7. – 2002) und Post-Schwimmer Leon Borkenhagen (8. – 2002) insgesamt neun weitere Athleten in die Jahrgangsfinals entsenden. Kevin Kuske wurde kurz darauf zudem Fünfter im Endlauf über die 50m Freistil und Anna Schneiderheinze belegte Rang sechs über die 400m Freistil.

Die Jahrgangsmeisterschaften in Berlin biegen damit auf die Zielgerade ein. Am Samstag gehen die Titelkämpfe mit den Entscheidungen über die 200m Brust, 50m Rücken, 100m Schmetterling sowie 1500m Freistil (nur weiblich) zu Ende. Auch hier haben die Leipziger noch ein paar heiße Eisen im Feuer.

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