Olympiaball: Leipzigs Sportfamilie feiert die Tokio-Teilnehmer - Postschwimmverein Leipzig e.V.
August 16 2021

Nachdem die Olympischen Spiele in Tokio Millionen von Sportfans rund um den Globus begeistert habe, gab es am Wochenende auch ein wenig Sommerspiele-Flair in Leipzig. Mehr als 320 Gäste, darunter etliche Spitzensportler aus der Messestadt, Vertreter aus Sportpolitik und der Vereine sowie Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft empfingen beim 27. Olympiaball die Leipziger Tokio-Teilnehmer.

Mit dabei waren auch unsere SSG-Olympioniken Marie Pietruschka und Marek Ulrich. Für den dritten im Bunde, David Thomasberger, überschnitt sich der Olympiaball mit dem wohl verdienten Urlaub. Die anderen beiden nutzten die Gelegenheit auch, um ein wenig die Erfahrungen von Tokio zu reflektieren. Unsere Staffel-Finalistin Marie Pietruschka, die es bedauerte, dass die Spiele ohne Zuschauer stattfanden, meinte so zum Beispiel: „Trotz des fehlenden Flairs hat es viel Spaß gemacht. Es war das Highlight meiner Karriere und ich bin stolz, ein Teil des Olympischen Teams in Tokio gewesen zu sein.“
Marek Ulrich brachte von den Olympischen Spielen nicht nur spannende Erfahrungen sondern auch eine starke neue Bestzeit über seine Paradestrecke 100m Rücken mit zurück nach Hause. Für den 24-Jährigen, der 2017 eigentlich seine Karriere bereits beendet hatte, war es eine Bestätigung seines Comebacks: „Für mich hat es sich definitiv gelohnt, 2019 nochmal zum Leistungssport zurückzukehren – ich konnte das zusätzliche Jahr durch die Verschiebung optimal nutzen“, erzählt der Olympia-Halbfinalist.

Der Abend war für die hart arbeitenden Sportlerinnen und Sportler auch eine Gelegenheit, sich mal zurückzulehnen und einfach zu genießen. Ein buntes Rahmenprogramm von Luftakrobatik über eine Halbmondshow bis hin zu Jongleurskünsten nahm die Gäste mit auf eine Reise durch Vergangenheit und Zukunft Tokios. Bei der anschließenden Auszeichnung „Leipziger Sporthelden“ ehrte Leipzigs Oberbürgermeister und Schirmherr des Olympiaballs Burkhard Jung die Tokio-Asse. Eine verdiente Würdigung, die für so manchen auch eine Bekräftigung auf dem Weg nach Paris sein dürfte, wo in drei Jahren erneut Olympia gefeiert wird.

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