SSG Leipzig goes Paris 2024:  Timo Sorgius bucht das Olympia-Ticket

April 29 2024

Jetzt steht es fest: Der Leipziger Spitzenschwimmer Timo Sorgius hat sich für die Olympischen Spiele 2024 qualifiziert. Der 20-Jährige sicherte sich einen der heiß umkämpften Startplätze in der deutschen 4x200m-Freistilstaffel. Mit dem Quartett stand Sorgius im vergangenen Jahr bereits im WM-Finale und darf nun erstmals in seiner Karriere auch olympische Luft schnuppern. Ausschlaggebend waren dabei die Leistungen, die Sorgius über seine Paradestrecke 200m Freistil bereits in der vergangenen Woche ins Becken brachte. Beim Qualifikationsmeeting in Berlin stellte er in 1:47,55 Minuten eine starke neue Bestzeit auf und schob sich auf einen der begehrten Staffelplätze. Da bei den Deutschen Meisterschaften am heutigen Samstag nun keiner seiner Konkurrenten stärkere Zeiten albieferte, konnte Sorgius nicht mehr aus dem Team für Paris verdrängt werden und darf nun für Olympia planen. Da ist es auch zu verkraften, dass auch er selbst heute im Finale der Deutschen Meisterschaften keine Steigerung abliefern konnte und auf Platz sieben anschlug.

Nicht nach Paris, dafür aber zu den Schwimm-Europameisterschaften nach Belgrad dürfte die internationale Reise in dieser Saison für Sorgius‘ SSG-Kollegen David Thomasberger gehen. Über die 200m Schmetterling sicherte er sich heute den Titel als Deutscher Meister und die erneute EM-Norm, blieb aber in 1:56,96 Minuten etwas mehr als eine Sekunde über der eigentlich anvisierten Olympianorm. “Natürlich ist es schön, sich noch einmal auf der internationalen Bühne beweisen zu können, aber in diesem Jahr standen natürlich eigentlich die Olympischen Spiele auf dem Plan“, meinte er nach dem Rennen. Bereits in sechs Wochen wird es in Belgrad rund gehen. Belgeitet wird Thomasberger bei der Schwimm-EM von seinem SSG-Kollegen Marek Ulrich, der heute ebenfalls auf dem Podest stehen durfte. In starken 24,87 Sekunden sicherte er sich die Silbermedaille über die 50m Rücken.

Eine weitere Normzeit für die Junioren-Europameisterschaften gab es heute zudem für Sascha Macht, der bereits im Vorlauf in 2:03,80 Minuten die Qualifikationszeit über die 200m Lagen unterbot. Im A-Finale schlug er später in 2:05,60 Minuten als Achter an und startete zudem im B-Endlauf über die 200m Freistil (1:54.96). Ebenfalls in den A-Endläufen waren heute Aaliyah Schiffel (7. – 2:19.99) über die 200m Lagen sowie Hannah Vollmer (5. – 2:15.84), Carlotta Waizmann (6. – 2:17.88) und Kristian Kyziridis (6. – 2:04.35) über die 200m Schmetterling zu sehen. Den Sprung in die B-Finals hatten Luise Kotte (200m Lagen – 2:24.53), Daniela Karst (2:21.65),  Janek Thorben Reyher (2:05.99), Karl von Thun (alle 200m Schmetterling – 2:06.57), Selina Müller (200m Freistil – 2:04.27), Mateja Vasic (50m Rücken – 26,85) und Limaris Dix (200m Freistil – 1:52.68) erreicht.

Bildnachwies: „SSG Leipzig / Tino Henschel“

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