SSG-Schwimmer David Thomasberger zerschmettert mit Rekorden die Olympianorm! - Postschwimmverein Leipzig e.V.
April 3 2021

Besser hätten sich die Leipziger Schwimmer den Auftakt in die Olympiaqualifikation kaum erträumen können: Über die 200m Schmetterling knackte der Messestädter David Thomasberger (Post SV) nicht nur die Normzeit für die Spiele in Tokio. Der 25-Jährige verbesserte beim Meeting in Heidelberg auch den Deutschen Rekord – und das gleich doppelt!

Nachdem er schon im Vorlauf seine starke Form angedeutet hatte und in 1:55,51 Minuten die bisherige Bestmarke, gehalten vom einstigen Leutzscher Ramon Klenz, um 19 Hundertstel unterbot, legte Thomasberger im Finale kräftig nach. In 1:55,04 Minuten drückte er den Deutschen Rekord noch einmal deutlich nach unten. Eine echte Weltklasseleistung: Bei der Schwimm-WM 2019 hätte die Zeit im Finale zum sechsten Platz gereicht und in diesem Jahr waren weltweit gerade einmal zwei Athleten schneller als Thomasberger.

Der Leipziger hat damit zwar das Ticket nach Tokio in der Hand. Die Koffer kann er aber noch nicht ganz packen. Sollten bis zum Ende des Qualifikationszeitraums am 18. April noch zwei andere Deutsche schneller sein als er, würden diese ihn vom Olympiastartplatz verdrängen. Das muss aber erst einmal jemand schaffen: Mit seinen heutigen Leistungen hat Thomasberger im Kampf um die Tickets bärenstark vorgelegt.

Einen gelungenen Einstand in die Olympiaqualifikation legte auch Marie Pietruschka (Post SV) hin. Die Leipziger WM-Finalistin schwamm in Heidelberg über die 100m Freistil in 55,01 Sekunden auf Platz zwei eine neue persönliche Bestleistung und zeigte, dass man sie auch für die Olympiastaffel auf dem Zettel haben sollte. Ihre Vereinskollegin Lia Neubert schlug in 56,88 Sekunden als Sechste an.

Auch in den weiteren Events überzeugten die Leipziger Schützlinge von Coach Frank Embacher. Über die 400m Freistil sicherte sich Louis Dramm (Dresdner Delphine) in 3:58,25 Minuten klar den Sieg in Heidelberg und Timo Sorgius (SV Handwerk) gewann in 51,10 Sekunden die 100m Freistil, über die sein Teamkollege Marek Ulrich im Vorlauf in 50,06 Sekunden die schnellste Zeit abgeliefert hatte. Für Yannis Willim (Post SV) gab es über die 100m Brust in 1:01,79 Minuten Platz drei mit starker neuer Bestzeit.

Bildnachweis: „SSG Leipzig / thesportpicturepage“

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