36 Medaillen bei den „Sächsischen“ – Ulrich schwimmt an die WM- und EM-Norm heran

Heimvorteil genutzt: Insgesamt 36 Medaillen in der offenen Klasse, etliche Podestplätze in der Nachwuchswertung und mehr als 100 persönliche Bestzeiten gab es am Wochenende für die Leipziger Stützpunktschwimmer bei den Sächsischen Meisterschaften in der hiesigen Uni-Schwimmhalle.

Ein Achtungszeichen setzte dabei Marek Ulrich. Der Olympiateilnehmer von der SSG Leipzig schnappte sich über die 100m Rücken in 54,76 Sekunden den Sieg und kam damit bereits bis auf rund eine halbe bzw. eine Sekunde an die Normzeiten für die in diesem Jahr anstehenden Europa- und Weltmeisterschaften heran. Der Qualifikationszeitraum dafür beginnt am kommenden Wochenende – die Formkurve des mehrfachen Deutschen Meisters, der am Freitag auch die 50m Freistil (23,08) gewann, zeigt also in die richtige Richtung. Auch Ulrichs Nationalteamkollege David Thomasberger (100m Schmetterling – 54,95) durfte bei den Landesmeisterschaften ganz oben auf dem Podest stehen. Über die 100 und 200m Brust dominierte zudem ihr SSG-Gefährte Yannis Willimunangefochten mit Leistungen von 1:03,68 bzw. 2:17,59 Minuten. Sogar drei Meistertitel gab es für Louis Dramm(Dresdner Delphine), der seine Bandbreite über die 100m (51,42), 200m (1:51,73) bis 800m Freistil (8:19,76) unter Beweis stellte.

Damit blieben bei den Herren am Wochenende alle Goldmedaillen über die Kraulstrecken bei den Gastgebern. Neben den Siegen von Ulrich und Dramm holten die beiden Youngsters Kristian Kyziridis (JG. 2007 / SSG  /  16:53,13) und Sascha Macht (JG. 2006 / SSG /  04:17,01) die Goldplaketten über die 1500 und 400m Freistil. Einen starken Doppeltriumph über die 200m und 400m Lagen feierte zudem Karl von Thun (SV Grimma 2:14,74 / 4:43,85) und auch Mateja Vasic (200m Rücken – DLRG Ortsgruppe Wernigerode – 2:06,88) sowie der Junioren-Nationalschwimmer Louis Schubert (200m Schmetterling – SSG Leipzig – 2:04,27) durften sich Meistermedaillen um den Hals hängen. Weiteres Edelmetall bei den Herren ging an Tim WilsdorfJonas Clauß und Nathan Gerds. Bei den Damen schwammen Sanamea GlatzelAntonia SchirmerAnneliese SchmidtSelina Müller, Aaliyah SchiffelNele Clauß und Luise Kotte zu Silber- bzw. Bronzemedaillen und das zum Teil sogar mehrfach. Die Podestplätze in der heimischen Halle dürften Rückenwind geben für die nun anstehende heiße Phase der Saison, wenn es auf die Deutschen Meisterschaften der Jahrgänge und offenen Klasse sowie die Qualifikation fürs Nationalteam zugeht.

Bildnachweis: SSG Leipzig

Am Wochenende geht es bei den Offenen Sächsischen Landesmeisterschaften (OSLM) in Leipzig für die Schwimmer der SSG endlich wieder auf die Blöcke. Für die Schwimm-Asse aus der Elsterstadt stellen die Wettbewerbe in Leipzig den ersten Formtest dar, bevor eine Woche später der Qualifikationszeitraum für die internationalen Top-Events beginnt. Gemeldet sind unter anderem die beiden Olympiastarter Marek Ulrich und David Thomasberger sowie die mehrfachen Deutschen Meister Yannis Willim und Timo Sorgius. „Es ist uns wichtig uns stark zu präsentieren und ein Zeichen zu setzen, dass es jetzt nach so langer Zeit wieder los geht.“, sagt Leipzigs Chefcoach Frank Embacher. Er freut sich sichtlich darüber, dass nun langsam wieder eine gewisse Normalität in den Schwimmsport einzukehren scheint. Die Sächsischen Meisterschaften könnten der Start für diese neue Normalität sein. Bis vor gut einer Woche haben sich Embachers Schützlinge unter der ägyptischen Sonne Hurghadas auf die kommenden Höhepunkte vorbereitet. Nun können sie zum ersten mal in diesem Jahr wieder Meisterschaftsluft schnuppern und eventuell schon die ersten Früchte ihrer Arbeit ernten.  

Für die jüngeren Schwimmer sind die OSLM abseits der neu gegründeten internen Schwimm-Liga die erste größere Gelegenheit wieder zu Kadernormen und Qualifikationszeiten für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften zu schwimmen. Den Leipziger Top-Schwimmern dienen die Meisterschaften in Leipzig vor allem zur Standortbestimmung auf dem Weg zu den kommenden Quali-Wettkämpfen im März und April: „Es geht uns vor allem darum, ein paar Sachen auszuprobieren und zu schauen, wo wir stehen nachdem wir nun ja noch einige Wettkampfkilometer aufzuholen haben“, so Embacher. Und das werden nicht die letzten Meter sein, die die Leipziger Schwimm-Asse in den kommenden Wochen in Wettkampfhose sehen werden. Schon in der kommenden Woche geht es für die SSG-Schwimmer weiter nach Magdeburg, wo es beim Gothaer Pokal zum ersten mal um die Qualifikation für die diesjährigen Welt- und Europameisterschaften geht. Es folgen der Qualifikationswettkampf in Heidelberg und die Swim Open in Berlin. Für Marek Ulrich, David Thomasberger und Timo Sorgius stehen zudem die Swim Open in Stockholm auf dem Kalender.

Ganz das alten Format haben die OSLM, , die erneut von unserem Mitgliedsverein SV Handwerk ausgerichtet werden, trotz der Freude über den Neustart noch nicht. Aus Sicherheitsgründen dürfen am Wochenende erstmal nur sächsische Vereine an den Start gehen. Die Rückkehr zu gewohnter Größe erwartet man erst im kommenden Jahr. Dennoch sehen die sächsischen Schwimmer nach zwei Jahren Pause ihren Meisterschaften mit Spannung entgegen, denn ob mit oder ohne Schwimmer aus anderen Gegenden – die Titel bleiben dieselben.

Beflügelnde Nachrichten kurz vor Beginn der heißen Saisonphase: Der Fachausschuss Sport der Stadt Leipzig hat die SSG Leipzig einstimmig zum Verein des Jahres gewählt. Normalerweise findet die entsprechende Ehrung beim „Ball des Sport statt“. Da dieser pandemiebeding ausfallen musste, entschlossen sich die Funktionäre kurzerhand selbst in der Schwimmhalle vorbeizuschauen. In gewohnter SSG-Manier wurden sie dabei feierlich von unserer blauen Wand bestehend aus ca. 50 in SSG-Farben gekleideten Schwimmern empfangen. 

„Ich war sehr überrascht, als ich davon hörte, was aber nicht heißt, dass es nicht verdient ist“, sagte Cheftrainer Frank Embacher nachdem den Leipzigern am Montag die größte Ehre des Leipziger Sports zuteil wurde. Nicht nur wegen der drei Olympiateilnahmen von Tokio, sondern auch wegen der zahlreichen Erfolge im Nachwuchsbereich, fiel dem Stadtrat die Entscheidung über die Wahl zum Verein des Jahres nicht schwer. Um die Leistungen der SSG-Schwimmer zu würdigen, kamen Leipzigs Sportbürgermeister Heiko Rosenthal und die Leiterin des Amts für Sport, Katja Büchel, eigens in die Schwimmhalle. Mit im Gepäck hatten sie einen Siegerscheck in Höhe von 1000€, mit dem die Auszeichnung dotiert ist.

Der Preis würdigt nicht nur die Arbeit der Sportler und Trainer im und am Wasser, sondern auch den Einsatz der Akteure, die still im Hintergrund dafür wirken, dass den Schwimmern die nötigen Bedingungen zur Vorbereitung ermöglicht werden. Die Symphonie aller Beteiligten scheint den Ton der Entscheider getroffen zu haben. Der Sportbürgermeister Heiko Rosenthal würdigte die herausragenden Leistungen der vergangenen Zeit und verwies auf die große Tradition des Schwimmsports an der Pleiße. Diese werde durch die SSG würdig fortgeführt und man wolle auch in Zukunft eng an der Seite des Leipziger Schwimmsports stehen. Der Blick ging dabei auch zu den beiden Olympiateilnehmern David Thomasberger und Marek Ulrich, die den Preis mit entgegen nehmen durften. Für sie und die anderen Top-Schwimmer stehen ereignisreiche Wochen ins Haus, denn ab der kommenden Woche beginnt der Qualifikationszeitraum für die internationalen Top-Events des Jahres. Da Coach Frank Embacher nicht will, dass das die letzte Ehrung für Leipzig bleibt, schickte er seine Schützlinge auch direkt wieder zurück ins Wasser. Die Trainingseinheit war trotz des hohen Besuchs nämlich noch nicht ganz zu Ende – auch wenn es die Sportler wohl insgeheim hofften.

Bildnachweis: SSG Leipzig

Bildnachweis: SSG Leipzig

Liebe Mitglieder, 

wir möchten Euch über folgenden Aufruf informieren.

Für Sachsens zentrale Ukraine-Geflüchtetenunterkunft in Leipzig-Mockau werden dringend Sachspenden benötigt. Die Aufnahmestelle ist bereits jetzt voll ausgelastet und nach Auskunft der Stadt mangelt es insbesondere an folgenden Dingen:

  • Sporttaschen, Koffer, Rucksäcke
  • Bademäntel, Badetücher, Badelatschen
  • Unterwäsche, Mützen, Schals, Handschuhe
  • Hygieneartikel (Seife, Shampoo, Babypflegemittel, Rasierutensilien)
  • Outdoorspiele und einfache Indoorspiele z. B. Puzzel oder Kartenspiele

Bis auf die Hygieneartikel und die Unterwäsche nehmen wir natürlich auch gebrauchte Artikel entgegen.

Ihr könnt die Sachen gerne nächste Woche (14. bis 18. März) bei uns am Olympiastützpunkt (OSL, Am Sportforum 10, 04105 Leipzig) abgeben. Am Samstag (19. März) steht unser Bus zwischen 11 und 14 Uhr als Sammelstelle bei den Sächsischen Landesmeisterschaften im Schwimmen (Mainzer Straße 4, 04109 Leipzig). Ihr findet ihn auf dem Behindertenparkplatz neben dem Foodtruck und für alle Schüler sowie Eltern der Sportoberschule wird es eine Sammelstelle am Zentraleingang geben (Bitte Aushänge beachten). 

Für Rückfragen erreicht ihr mich unter 0172 5775171. 

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Was für ein glänzendes Wochenende für die Talente des Leipziger Schwimmstützpunktes: Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend (DMSJ) in Wuppertal konnten die Teams der SSG Leipzig einen kompletten Medaillensatz einfahren.

Besonders groß war der Jubel bei Selina Müller, Anneliese Schmidt, Aaliyah Schiffel, Lilja Hamann, Eva Saretz und Luise Kotte. In der B-Jugend der Jahrgänge 2006 und 2007 ließen sie die Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet hinter sich und schwammen zum Gesamtsieg. Besonders überragend präsentierten sie sich in der 4x100m Rückenstaffel, die die Verfolgerteams um fast neun Sekunden distanzierte.

Spannend machte es die SSG-Crew in der A-Jugend. Nach den fünf Staffelwettbewerben, über die in Wuppertal die Champions ermittelt wurden, teilten sich Antonia Schirmer, Jeanna Vu, Jasmin Fischeder, Hannah Vollmer und Lisa Marie Berentzik zeitgleich den Vizemeistertitel mit der Konkurrenz aus Schwäbisch Gmünd. Es war ein Kampf um die Medaillen auf höchstem Niveau: Die Zeit der SSG-Damen hätte bei der zurückliegenden DMSJ-Ausgabe im Jahr 2020 zu einem klaren Sieg mit mehr als 20 Sekunden Vorsprung gereicht. 

Einen Platz auf dem Podest gab es zudem für Nele Clauß, Sophie Luschnitz, Olivia Wenzl, Carlotta Waizmann, Milena Schönfeld, Sanamea Glatzel und Tessa Hamann sowie Backup-Schwimmerin Marie Luise Otto. Nach einem intensiven Wochenende und trotz einer disqualifikationsbedingten Extrarunde im Nachschwimmen der 4x100m Lagenstaffel, dürfen sie sich über einen hervorragenden dritten Platz in der C-Jugend freuen.

Überzeugen konnten auch die SSG-Jungen der C-Jugend und die D-Jugend-Mädchen, die ihre Leistungen aus den Vorkämpfen deutlich verbesserten und am Ende jeweils starke sechste Plätze der zwölf qualifizierten Teams in ihren Wertungsklassen belegten.  

Leipzig festigt damit mal wieder die Position als einer der besten Standorte für den Nachwuchsschwimmsport in ganz Deutschland. Außer der SSG Leipzig gelang es nur der Mannschaft vom Bundesstützpunkt Essen in den acht Wertungsklassen der DMSJ drei Teams auf den Siegerpodesten zu platzieren. Das stimmt zuversichtlich für den weiteren Saisonverlauf und auch die Zeit darüber hinaus.

Die Teams der SSG Leipzig beim DMSJ-Finale 2022:

  • A-Jugend (w) – 2. Platz – 21:43,83
    • Antonia Schirmer, Jeanna Vu, Jasmin Fischeder, Hannah Vollmer und Lisa Marie Berentzik
  • B-Jugend (w) – 1. Platz – 21:48,53
    • Selina Müller, Anneliese Schmidt, Aaliyah Schiffel, Lilja Hamann, Eva Saretz, Luise Kotte
  • C-Jugend (w) – 3. Platz – 22:45,74
    • Nele Clauß, Sophie Luschnitz, Olivia Wenzl, Carlotta Waizmann, Milena Schönfeld, Sanamea Glatzel, Tessa Hamann, Marie Luise Otto
  • C-Jugend (m) – 6. Platz – 22:31,31
    • Marlon Jung, Lius Pepe Baumeister, Ben Bodusch, Niels Hacker, Leonard Lehmann
  • D-Jugend (w) – 6. Platz – 23:22,98
    • Maja Magdalena Berger, Mercédesz Lißner, Ronja Stodolka, Anna Franziska Hunger, Isabel Sonntag

Bildnachweis: „Annette Schultetus / SSG Leipzig“

Das neue Schwimmjahr hat begonnen und die Top-Talente des Leipziger Landesstützpunktes sind direkt auf nationaler Ebene gefordert: Insgesamt fünf Teams der SSG Leipzig konnten sich für das in der kommenden Woche in Wuppertal stattfindende Bundesfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend (DMSJ) qualifizieren. Mehr als 30 SSG-Talente werden am 29. und 30. Januar in der ehrwürdigen „Schwimmoper“ auf die Blöcke steigen.

Bei den Damen gelang dem SSG-Nachwuchs sowohl in der A, B, C als auch D-Jugend und somit in allen Wertungsklassen der Sprung unter die besten Teams der Republik. Zudem dürfen sich die Jungs der C-Jugend der Konkurrenz von elf Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet stellen. Damit ist die SSG Leipzig deutschlandweit der Verein mit den zweitmeisten Teams beim Finale der Mannschaftsmeisterschaften und liegt vor Bundesstützpunkten wie Magdeburg oder Potsdam. Auch der Verein mit den meisten DMSJ-Teams, die SG Essen, ist an einem als Bundesstützpunkt geförderten Standort ansässig.

Im vergangenen Jahr mussten die jungen Talente aufgrund der Coronapandemie noch auf die Titelkämpfe verzichten. 2022 aber soll das Event mit umfangreichen Hygienemaßnahmen und unter Zustimmung der örtlichen Behörden über die Bühne gehen. Bei der bisher letzten DMSJ-Auflage im Jahr 2020 glänzten die SSG-Damen in der A-Jugend mit dem Titel und holten Rang zwei in der B-Jugend. Auch in der C- und D-Jugend landeten die SSGlerinnen unter den Top Fünf. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Teams nun in neuer Besetzung schlagen werden. Rückenwind bekommen sie dabei nicht nur vom SSG-Goldsponsor KSW Gruppe, sondern diesmal auch von der METEC GmbH, die das DMSJ-Team als Eventsponsor unterstützt. Auch der gedrückten Daumen der gesamten Leipziger Schwimmfamily können sich die Nachwuchs-Asse sicher sein!

Liebe Mitglieder,

ab Montag, den 17.01.2022 findet der Trainingsbetrieb wieder regulär statt.

Wir bitten die Mitteilung sowie die Anhänge der Bäderbetriebe zur 2G+ Regelung genau zu beachten!

Mitteilung Sportbäder Leipzig GmbH

Sehr geehrte Damen,

sehr geehrte Herren, 

sie haben sicherlich aus den Medien gehört, dass die neue Sächsische Corona-Notfall-Verordnung eine Öffnung der Schwimmhallen für den gesamten Publikumsverkehr unter bestimmten Bedingungen erlaubt. 
Wir möchten Ihnen heute mitteilen, dass ab Montag, den 17.01.2022, alle Schwimmhallen der Leipziger Sportbäder öffnen werden und somit auch wieder die ursprünglichen Belegungspläne für das Schuljahr 2021/2022 in Kraft treten. 
Anbei senden wir Ihnen das aktuelle Hygienekonzept der Leipziger Sportbäder, sowie ein Plakat, welches eine Übersicht zu der 2G+-Regelung bietet, zu.

Bleiben Sie gesund.

Freundliche Grüße

i.A. Marvin Niebuhr 
FB Wasserflächenvergabe

Sportbäder Leipzig GmbH 
Johannisgasse 7/9 
04103 Leipzig 

Tel.: 0341 / 969 2561

Marvin.Niebuhr@L.de 
www.L.de

Auch in schwieriger Zeit gewährleisten wir die Versorgung mit Energie, Wasser und Mobilität. Wir sind für Sie da. Bleiben Sie gesund! 

#TeamLeipziger #GemeinsamStark 

Alles zur aktuellen Situation auch auf www.L.de

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Am Donnerstag beginnt in Abu Dhabi das letzte große Kräftemessen der internationalen Schwimmelite in diesem Jahr. Mit dabei ist – wie schon bei fast allen Top-Events der zurückliegenden Jahre – auch die für die SSG Leipzig startende Nationalschwimmerin Marie Pietruschka. Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften am Persischen Golf wird die Olympia-Finalistin über die 100m Lagen und Freistil an den Start gehen und mit den deutschen Kraulstaffeln angreifen. Bei den Olympischen Spielen in Tokio gelang Pietruschka mit dem 4x200m-Quartett ein beeindruckender sechster Platz.

Eigentlich sollte die SSG Leipzig in Abu Dhabi sogar doppelt vertreten sein. Auch der Deutsche Rekordhalter David Thomasberger war für die Kurzbahn-WM nominiert worden. Eine schwerwiegende Fußverletzung verhindert allerdings die Teilnahme des 25-Jährigen. Thomasberger zog sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zu. „Zwei Bänder waren durch, außerdem kam eine Knochenmarksfraktur hinzu“, so der Schmetterlingspezialist, der zur Zeit nur mit angezogener Handbremse trainieren kann, aber darauf hofft im neuen Jahr wieder voll anzugreifen.

2022 warten mit Welt- und Europameisterschaften gleich zwei Höhepunkte auf die Schwimm-Elite. Zuvor richten sich die Blicke aber nach Abu Dhabi. Für Marie Pietruschka wird es der Abschluss eines intensiven Jahres. Direkt nach den Olympischen Spielen war die in Neckarsulm trainierende 26-Jährige im Herbst in der International Swimming League (ISL) im Einsatz. In der Profiliga des Schwimmens landete sie mit ihrem Team auf einem starken zweiten Platz. Nun kann sie in Abu Dhabi erneut ihr Können auf der internationalen Bühne beweisen.

Bildnachweis: SSG Leipzig